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Opel Schäfer-Klug gibt Führung im Opel-Gesamtbetriebsrat ab

Als Chef des Betriebsrats begleitete Wolfgang Schäfer-Klug die Opel-Sanierung durch den neuen Eigner PSA. Nun scheidet er als Betriebsratschef aus.
08.02.2019 Update: 08.02.2019 - 17:21 Uhr Kommentieren
Opel: Wolfgang Schäfer-Klug gibt Führung im Gesamtbetriebsrat ab Quelle: dpa
Wolfgang Schäfer-Klug

Am Standort Rüsselsheim sowie im Europäischen Betriebsrat bleibt er Vorsitzender.

(Foto: dpa)

Rüsselsheim Beim Autobauer Opel hat sich der Betriebsrat neu organisiert. Neuer Vorsitzender des Gesamtbetriebsrats für alle deutschen Standorte ist der einstimmig gewählte Uwe Baum aus Rüsselsheim, wie die Arbeitnehmervertretung am Freitag mitteilte.

Der bisherige Chef Wolfgang Schäfer-Klug bleibe am Standort Rüsselsheim sowie im Europäischen Betriebsrat an der Spitze der jeweiligen Gremien. Er gehöre auch weiterhin dem Gesamtbetriebsrat an. Mit dem Schritt solle die Arbeit neu strukturiert und auf mehrere Schultern verteilt werden.

Die Arbeitnehmervertretung begleitet derzeit die Opel-Sanierung durch den neuen Eigner PSA intensiv. Denn der hessische Autobauer, der seit einem Jahr zum französischen Autokonzern PSA gehört, kämpft mit massiven strukturellen Problemen.

So hält etwa der Absatzschwund bei Opel unvermindert an. Im vergangenen Jahr verkaufte die Marke mit dem Blitz europaweit nur noch 884 000 Pkw. Das ist ein Minus von mehr als sechs Prozent im Vergleich zu 2017

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    Streit gibt es derzeit auch um die Auslagerung von rund 2.000 der insgesamt 7.000 Opel-Entwickler an den französischen Dienstleister Segula. Der Deal soll im zweiten Quartal 2019 abgeschlossen werden.

    Gewerkschaftsvertreter der IG-Metall stemmen sich vehement gegen diese Transaktion, weil sie eine Verschlechterung der Arbeitsbedingungen für die Opel-Ingenieure sowie geringere Entgelte befürchten.

    „Die wirtschaftliche Notwendigkeit des Teilverkaufs des Opel-Entwicklungszentrums ist uns nicht nachgewiesen worden“, erklärte etwa der Darmstädter IG-Metall-Chef und Opel-Aufsichtsrat Jochen Homburg am Donnerstag. Er zweifelte in einer Mitteilung zudem die Finanzkraft des Dienstleisters für einen solchen Deal an.

    Auch fehle es weiter an PSA-Vorschlägen zur tatsächlichen Umsetzung früherer Investitionszusagen. Das bedeute nichts Gutes für die Opel-Werke im Inland und das Entwicklungszentrum.

    Das Unternehmen selbst argumentierte, dass die Auslagerung der Arbeitsplätze dem Erhalt des Opel-Standorts Rüsselsheim diene.

    • fhu
    • dpa
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