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Ostseepipeline Gazprom will noch dieses Jahr Gas durch Nord Stream 2 pumpen

Die Ostseepipeline ist fast fertig. Noch ist aber unklar, wann sie in Betrieb geht. Die Ankündigung Gazproms wirkt sich direkt auf den Gaspreis aus.
19.08.2021 - 13:05 Uhr Kommentieren
Nord Stream 2 soll russisches Gas nach Deutschland bringen. Quelle: Reuters
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Nord Stream 2 soll russisches Gas nach Deutschland bringen.

(Foto: Reuters)

Moskau Der russische Energieriese Gazprom will nach der Fertigstellung der umstrittenen Ostseepipeline Nord Stream 2 noch in diesem Jahr 5,6 Milliarden Kubikmeter Gas durch die Röhre pumpen. Das teilte das Unternehmen am Donnerstag in St. Petersburg mit.

Nach früheren Angaben des Betreibers, der Nord Stream 2 AG, sollten die Verlegearbeiten Ende August abgeschlossen werden. Einen Termin, wann die beinahe fertiggestellte Pipeline in Betrieb geht, gibt es aber noch nicht. Sie soll russisches Gas nach Deutschland bringen.

Nach der Ankündigung von Gazprom sei der Gaspreis am Donnerstag gefallen, meldete die russische Agentur Interfax. Nord Stream 2 verläuft von Wyborg in Russland durch die Ostsee bis nach Lubmin bei Greifswald in Mecklenburg-Vorpommern. Das Projekt ist umstritten. Die US-Regierung kritisiert, Europa mache sich dadurch bei der Energieversorgung zu stark von Russland abhängig.

Gazprom zufolge wurden in den ersten sieben Monaten dieses Jahres bereits 33,7 Milliarden Kubikmeter Gas durch die bereits bestehende Leitung Nord Stream gepumpt. Das seien mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. 2020 war demnach mit insgesamt 59,3 Milliarden Kubikmeter ein Rekordjahr.

Mehr: Sieben Hürden, an denen Nord Stream 2 noch scheitern könnte

  • dpa
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