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Pascal Soriot Für den Chef des Pharmakonzerns Astra-Zeneca werden Abgänge zur Gewohnheit

Bei dem britischen Unternehmen ist ein Manager-Exodus eingetreten: Astra-Zeneca-Chef Soriot verliert nun eine weitere Spitzenkraft.
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Der Astra-Zeneca-Chef hatte zu Jahresbeginn eine Umstrukturierung der Unternehmensressorts angekündigt, um die Entwicklung lukrativer Krebsmedikamente voranzutreiben. Quelle: Bloomberg
Pascal Soriot

Der Astra-Zeneca-Chef hatte zu Jahresbeginn eine Umstrukturierung der Unternehmensressorts angekündigt, um die Entwicklung lukrativer Krebsmedikamente voranzutreiben.

(Foto: Bloomberg)

LondonFür Astra-Zeneca-Chef Pascal Soriot werden Abgänge aus seinem Management-Team langsam zur Gewohnheit. Bei dem britischen Arzneimittelkonzern ist schon wieder eine Stelle frei geworden: Medizin-Vorstand und Entwicklungschef Sean Bohen hat seinen Abschied angekündigt.

Vor ihm waren bereits mehrere andere Topmanager wie Portfoliostrategie-Chef Mark Mallon gegangen. Soriot hatte zu Jahresbeginn eine Umstrukturierung der Unternehmensressorts angekündigt, um die Entwicklung lukrativer Krebsmedikamente voranzutreiben. Die Forschung und Entwicklung neuer Medikamente soll nun von Anfang bis Ende im Verantwortungsbereich eines Managers liegen, zudem findet eine Unterteilung in Onkologie- und andere Produkte statt.

Astra-Zeneca hatte in den vergangenen Jahren unter dem Verlust der Patente von älteren Medikamenten gelitten, doch zuletzt ging es aufwärts. Hartnäckig kursierenden Gerüchten, dass der Firmenchef selbst mit einem Abgang liebäugele, erteilte dieser eine Absage – mit einem schlagenden Argument: „Ich würde die Firma nicht umstrukturieren, wenn ich in den nächsten zwölf bis 18 Monaten gehen wollte, das würde ich dann meinem Nachfolger überlassen“, sagte Soriot in einem Interview.

Für Bohen wird ein Nachfolger gesucht.

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