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Patententscheidung Das „M“ gehört jetzt BMW

BMW ist es gelungen, den Buchstaben „M“ als Wortmarke zu registrieren. Von der Entscheidung des Bundespatentgerichts erhoffen sich die Münchener mehr Schutz vor Produktpiraterie aus Fernost.
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Das neue M6 Cabrio von BMW feierte auf der Leipziger Automesse seine Premiere. Quelle: dpa

Das neue M6 Cabrio von BMW feierte auf der Leipziger Automesse seine Premiere.

(Foto: dpa)

München Bereits seit 40 Jahren kürzt BMW Motorsport schlicht mit einem Buchstaben ab: "M". Bei der Integration von Motorsport-Bauteilen in Serienfahrzeuge sind die Münchener Pionier. Doch erst jetzt ist es BMW gelungen, das „M“ auch als Wortmarke zu registrieren.

Bisher war BMW mit seinen Anträgen gescheitert, nun gab das Bundespatentgericht dem Autobauer recht. Der Buchstabe habe „keine beschreibende Bedeutung für Sportwagen" und müsse auch für die Konkurrenz nicht freigehalten werden.

Was zunächst nach einer weitreichenden Entscheidung klingt, dürfte in der Praxis allerdings nur wenige Konsequenzen haben. Denn der Schutz gilt nur im Bereich Sportwagen. Marken wie M&M oder McDonald’s haben daher nichts zu befürchten.

Mit ihrem Patentantrag wollen die Münchner vor allem Produktpiraterie aus Fernost verhindern. Asiatische Autobauer hätten versucht, mit dem Buchstaben M ihr Image aufzupolieren. BMW-Sprecher Stefan Behr sagte gegenüber Spiegel Online. "Wir versuchen deshalb, unsere Marke zu schützen, wo es geht."

 

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