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Pensionsfonds der Schreiner in Süd-Alaska US-Sammelklage gegen Parmalat

US-Aktionäre haben am Montag eine Sammelklage gegen den insolventen italienischen Lebensmittelkonzern Parmalat eingereicht. Sie werfen unter anderem der Citigroup als Berater eine Beteiligung an groß angelegtem Betrug vor.

HB NEW YORK. Die Kanzlei Milberg Weiss Bershad Hynes & Lerach LLP teilte mit, sie vertrete den Pensionsfonds der Schreiner in Süd-Alaska sowie alle anderen Investoren, die zwischen 1999 und 2003 Wertpapiere von Parmalat gekauft hätten. In der bei einem Bezirksgericht in New York eingereichten Schrift wird zudem unter anderem der US-Bank Citigroup als Berater von Parmalat eine Beteiligung an groß angelegtem Betrug vorgeworfen.

Dem inhaftierten Parmalat-Konzerngründer Calisto Tanzi und weiteren Führungsmitgliedern von Parmalat wird in Italien Verwicklung in betrügerischen Bankrott und Bilanzfälschung vorgeworfen. Tanzi hat eingeräumt, dass in den Bilanzen des Konzerns ein Loch von acht Milliarden Euro klafft. Italiens Staatsanwaltschaft geht sogar von einem möglichen Fehlbetrag von mehr als zehn Milliarden Euro aus.

Italiens achtgrößter Industriekonzern mit weltweit 35 000 Beschäftigten, der für seine haltbaren Milchprodukte bekannt ist, arbeitet unter Gläubigerschutz weiter.

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