Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Pharma, Agrar, Chemie Welche Sparte Bayer auf Touren bringt

Seite 3 von 3:
Fortschritte bei der Monsanto-Übernahme

Im laufenden Jahr soll die Sparte ihre Schwächephase endlich hinter sich lassen. Sowohl für den Umsatz als auch das bereinigte Ebitda erwartet Bayer einen Anstieg um einen niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentsatz.
Bayer geht weiterhin davon aus, dass die Übernahme des amerikanischen Saatgutkonzerns Monsanto bis Ende 2017 abgeschlossen werden kann.

Bei etwa zwei Dritteln der rund 30 Behörden wurden die Genehmigungen bereits beantragt. „Wir machen bei den erforderlichen behördlichen Verfahren Fortschritte“, sagte Baumann. Bei etwa zwei Dritteln der rund 30 Behörden wurden die Genehmigungen bereits beantragt. Bayer und Monsanto arbeiten eng mit den Behörden zusammen.

Klappt die Übernahme wie geplant, wird Monsanto im Jahr 2018 erstmals zur Bayer-Bilanz beitragen. Für den Konzern ist es wichtig, dass sich bis dahin die Konjunktur in der Agrarchemie erholt – sie befindet sich seit zwei Jahren im zyklischen Tief. Das zeigte sich deutlich bei den Ergebnissen der Konzerndivision Crop Science. Der Umsatz stagnierte bei 9,9 Milliarden Euro, auch der bereinigte Betriebsgewinn erreichte mit 2,4 Milliarden Euro nur das Vorjahresniveau.

Bayer wertet diese Zahlen angesichts der schwachen Marktverfassung als Erfolg. Eine wesentliche Verbesserung stellt das Management aber für 2017 nicht in Aussicht. Für Crop Science geht der Konzern von einem Umsatz von über zehn Milliarden Euro aus. Das Ebitda vor Sondereinflüssen wird auf dem Niveau des Vorjahres erwartet.

Ein starker Gewinnbringer war für Bayer die Kunststofftochter Covestro. Der Konzern hält an dem Unternehmen noch 64 Prozent der Anteile, doch die Ergebnisse werden voll konsolidiert. Covestro steigerte 2017 das Ebitda vor Sondereinflüssen um 19,6 Prozent auf zwei Milliarden Euro. Bayer hat angekündigt, sich von den restlichen Anteilen zu trennen. Der Zeitplan dafür ist aber noch offen.

Die wichtigsten Neuigkeiten jeden Morgen in Ihrem Posteingang.
Startseite
Seite 123Alles auf einer Seite anzeigen

Mehr zu: Pharma, Agrar, Chemie - Welche Sparte Bayer auf Touren bringt

0 Kommentare zu "Pharma, Agrar, Chemie: Welche Sparte Bayer auf Touren bringt"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.