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Pharma-Riese Gewinn von GSK schrumpft

Großbritanniens größter Arzneimittel-Hersteller GSK ist in hohem Maße von seinem Atemwegspräparat Advair abhängig. Doch die Konkurrenz bietet günstigere Nachahmerprodukte an. Das macht dem Pharma-Riesen zu schaffen.
22.10.2014 - 15:10 Uhr Kommentieren
Die scharfe Konkurrenz setzt Glaxo-Smithkline zu, doch der Konzern hält an den Jahreszielen fest. Quelle: Reuters

Die scharfe Konkurrenz setzt Glaxo-Smithkline zu, doch der Konzern hält an den Jahreszielen fest.

(Foto: Reuters)

London Die scharfe Konkurrenz bei Atemwegsmitteln macht Großbritanniens größtem Arzneimittel-Hersteller GlaxoSmithKline (GSK) zu schaffen. Der operative Gewinn im Kerngeschäft schrumpfte im dritten Quartal um sechs Prozent auf 1,89 Milliarden Pfund (2,38 Milliarden Euro), wie GSK am Mittwoch in London mitteilte.

An den im Juli gesenkten Jahreszielen hielt Konzernchef Andrew Witty dennoch fest: Erwartet wird 2014 weiterhin ein Gewinn je Aktie in etwa auf Vorjahresniveau. Witty kündigte zudem ein weiteres Sparprogramm an. Darüber hinaus erwägt er, einen Minderheitsanteil am Aids-Medizingeschäft ViiV Healthcare an die Börse zu bringen.

GSK ist aktuell noch in hohem Maße von seinem 15 Jahre alten Atemwegspräparat Advair abhängig. In Europa steht es bereits im Wettbewerb mit günstigeren Nachahmerprodukten. Im wichtigen US-Markt dürfte es in den nächsten Jahren dazu kommen.

Insgesamt sank der Konzernumsatz im abgelaufenen Quartal binnen Jahresfrist um zehn Prozent auf 5,65 Milliarden Pfund.

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    Der von Investoren besonders beachtete Gewinn je Aktie im Kerngeschäft verharrte bei 27,9 Pence.

    • rtr
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