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Pharma Roche verlängert Frist für Übernahme von US-Gentherapiefirma erneut

Roche will die US-Gentherapiefirma Spark Therapeutics für 4,3 Milliarden Dollar übernehmen. Das Angebot wurde nun erneut verlängert – bis zum 3. Juni.
Update: 26.04.2019 - 10:19 Uhr Kommentieren
Der Schweizer Konzern will mit einem Zukauf in die Entwicklung von Gentherapien gegen Krebs einsteigen. Quelle: dpa
Pharmakonzern Roche

Der Schweizer Konzern will mit einem Zukauf in die Entwicklung von Gentherapien gegen Krebs einsteigen.

(Foto: dpa)

ZürichDer Schweizer Pharmakonzern Roche kommt bei der 4,3 Milliarden Dollar schweren Übernahme der US-Gentherapiefirma Spark Therapeutics nicht voran: Weil die US-Behörden mehr Zeit für die Prüfung des Deals benötigen, verlängerte Roche die Frist für die Übernahme bis zum 3. Juni, wie der Basler Arzneimittelhersteller am Freitag mitteilte.

Es ist bereits die zweite Verlängerung in Folge: Ursprünglich sollte das Angebot am 3. April enden, danach verlängerte Roche den Zeitrahmen jedoch zunächst bis zum 2. Mai. Doch auch das scheint nun zu ambitioniert: „Um der Regierung zusätzliche Zeit zum Abschluss ihrer laufenden Prüfung zu gewähren“, habe sich Roche für diesen Schritt entschieden, erklärte das Unternehmen.

Bis zuletzt hat der Schweizer Konzern Zusagen für rund 26,1 Prozent der Spark-Aktien erhalten. Das ist jedoch weniger als noch Anfang April, als Roche auf 29,4 Prozent kam. Der Konzern erklärte, die Aktionäre könnten ihre Aktien jederzeit andienen oder zurückziehen - bis das Angebot auslaufe. Damit die Übernahme gelingt, benötigt Roche mehr als die Hälfte der Aktien. An den Eckdaten für den geplanten Deal ändert sich zunächst nichts: Roche bekräftigte den Kaufpreis von 114,50 Dollar je Aktie und will den Zukauf weiterhin noch in der ersten Jahreshälfte 2019 abschließen.

In den USA sind jedoch mehrere Klagen gegen den Deal anhängig. Spark-Aktionäre gehen gegen den Verkauf vor, weil er aus ihrer Sicht die Spark-Aktien zu tief bewertet und unfair ist. Roche hatte sich dazu nicht geäußert.

Mit der Übernahme von Spark will Roche als weltgrößter Hersteller von Krebsmedikamenten ins Rennen um die Entwicklung von Gentherapien einsteigen. Die Gen- und Zelltherapie gilt als große Hoffnung im Kampf gegen verschiedene Krankheiten. Spark hat bereits eine Behandlung gegen Blindheit auf dem Markt und andere Therapien in der Entwicklung. Auch andere Arzneimittelhersteller dringen in das neue Feld vor. 

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