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Pharmabranche Biotech-Medikamente erreichen Spitzenwert bei Neuzulassungen

2018 wurden so viele Medikamente aus Biotechlaboren zugelassen wie nie zuvor. Dabei gewinnen vor allem Nachahmerprodukte an Bedeutung.
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Die Umsätze mit Biopharmazeutika legten 2018 um knapp zwölf Prozent zu. Quelle: dpa
Biotechnologie

Die Umsätze mit Biopharmazeutika legten 2018 um knapp zwölf Prozent zu.

(Foto: dpa)

FrankfurtIn Deutschland werden immer mehr neue Medikamente biotechnologisch hergestellt. 2018 waren unter den 65 Neuzulassungen insgesamt 38 Biopharmazeutika – ein Allzeithoch, wie aus einem am Dienstag veröffentlichten Branchenreport „Medizinische Biotechnologie“ des Verbands der forschenden Pharmaunternehmen (vfa) hervorgeht.

Damit seien allein im vergangenen Jahr so viele neue Arzneien aus Biotechlaboren gekommen wie sonst normalerweise in zwei Jahren, hob vfa-Vorsitzender Frank Mathias hervor. Dabei gewinnen vor allem Biosimilars – also kostengünstigere Nachahmerprodukte von Biotechmedikamenten – an Bedeutung. Ihr Umsatzanteil liegt bereits bei 38 Prozent.

Die Umsätze mit Biopharmazeutika legten 2018 insgesamt um knapp zwölf Prozent auf 11,4 Milliarden Euro zu, während der gesamte Medikamentenmarkt nur um sechs Prozent wuchs. Binnen zehn Jahren konnten sie sich damit mehr als verdoppeln. Der umsatzstärkste Bereich sind dabei Immunologiepräparate etwa zur Behandlung von Autoimmunkrankheiten wie Multiple Sklerose, gefolgt von Krebsmedikamenten.

Die Onkologie bleibt aber mit Abstand der größte Entwicklungsschwerpunkt der Branche, in keinem anderem Gebiet befinden sich mehr Wirkstoffe in der klinischen Entwicklung. Die Zahl der biopharmazeutischen Unternehmen in Deutschland nimmt weiter zu, um mehr als vier Prozent 2018. Sie beschäftigen rund 49.700 Mitarbeiter, ein Plus von fast sechs Prozent.

Mehr: Enttäuschende Testresultate in einer Studie haben die deutsche Biotechfirma Inflarx zurückgeworfen. Sie verlor fast eine Milliarde Dollar an Wert – innerhalb weniger Stunden.

  • rtr
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