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Pharmabranche Celesio trennt sich von Sorgenkind

Der Stuttgarter Pharmagroßhändler findet einen Käufer für seine Problem-Tochter Pharmexx. Damit setzt das Unternehmen den Strategieschwenk fort und konzentriert sich auf sein Kerngeschäft.
26.07.2012 - 14:51 Uhr Kommentieren
Celesio-Vorstandsvorsitzender Markus Pinger. Quelle: dpa

Celesio-Vorstandsvorsitzender Markus Pinger.

(Foto: dpa)

Frankfurt Der Stuttgarter Pharmagroßhändler Celesio trennt sich von einem weiteren Problemfall. Das Unternehmen verkaufte seine Tochter Pharmexx für 35 Millionen Euro an den irischen Pharmadienstleister United Drug, wie Celesio am Donnerstag mitteilte. Pharmexx vermittelt Pharmareferenten und -berater, die Ärzten die Vorteile neuer Medikamente nahebringen sollen. Pharmexx gehörte bei Celesio zu den Töchtern, mit denen sich der Konzern neue Wachstumsfelder jenseits des Kerngeschäfts erschließen wollte. Doch die Versuche schlugen fehl und Celesio musste zuletzt hohe Abschreibungen auf Pharmexx vornehmen. Erst in der Nacht zum Dienstag hatte Celesio den Verkauf seiner Pharmalogistik-Tochter Movianto an den US-Medizinprodukte-Großhändler Owens & Minor für 130 Millionen Euro angekündigt.


„Wir können jetzt unsere Ressourcen und Anstrengungen noch stärker darauf konzentrieren, das Wachstum in unserem Kerngeschäft zu beschleunigen“, erklärte Vorstandschef Markus Pinger. Der Manager hatte nach seinem Antritt im vergangenen Jahr den Strategieschwenk bei Celesio eingeleitet. Pinger setzte neben Pharmexx auch Movianto auf die Verkaufsliste und löste ein Gemeinschaftsunternehmen mit dem US-Konzern Medco Health Solutions auf. Von den geplanten Verkäufen steht damit nur noch die Online-Apotheke DocMorris aus. Celesio will nach früheren Angaben alle Verkäufe bis spätestens Anfang 2013 unter Dach und Fach haben. Die Pharmexx-Transaktion will Celesio bis Ende August abschließen.

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