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Pharmabranche Sanofi-Aventis rechnet mit stärkerem Jahr

Der französische Pharmakonzern Sanofi-Aventis hat nach einem überraschend starken dritten Quartal seine Gewinnerwartung angehoben und die Milliardenofferte für das US-Biotech-Unternehmen Genzyme bekräftigt.
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Eingang zur Sanofi-Zentrale in Paris. Quelle: Reuters

Eingang zur Sanofi-Zentrale in Paris.

(Foto: Reuters)

HB PARIS. Strikte Kostenkontrolle, günstige Wechselkurse und die hohe Nachfrage nach Diabetesmitteln sowie aus den Schwellenländern hätten die leichte Prognoseanhebung erlaubt, sagte Konzernchef Christopher Viehbacher am Donnerstag in Paris. Der Überschuss vor Sonderposten stieg um 8,9 Prozent auf 2,47 Mrd. Euro. Auf die ersten neun Monaten gerechnet legte der Gewinn um rund neun Prozent auf 7,38 Mrd. Euro zu.

Gelassen gab sich der Deutsch-Kanadier Viehbacher mit Blick auf den Übernahmekampf um das US-Biotechnologieunternehmen Genzyme. Sanofi-Aventis bleibe bei seiner Offerte von 18,5 Mrd. Dollar (rund 13,40 Mrd. Euro) oder 69 Dollar pro Genzyme-Aktie und lasse sich von den rosigen Prognosen des Genzyme-Managements nicht blenden.

Er suche weiterhin die Gespräch mit der Genzyme-Führung, sagte Viehbacher. Das Angebot läuft noch bis zum 10. Dezember. Genzyme wäre seit dem Kauf von Aventis vor sechs Jahren die größte Übernahme für Sanofi.

Für 2010 rechnen die Franzosen nun mit einem Wachstum des Ergebnisses pro Aktie von bis zu zwei Prozent (zu konstanten Wechselkursen). Im Juli hatte Sanofi-Aventis seine Prognose vom Jahresanfang einkassiert und war wegen der Konkurrenz eines Nachahmermittels für den Blutverdünner Lovenox bestenfalls von einem stagnierenden Gewinn je Aktie ausgegangen, schlimmstenfalls von einem Rückgang um vier Prozent. Im dritten Quartal kletterte der Umsatz um 5,7 Prozent auf 7,821 Mrd. Euro.

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