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Pharmaindustrie Merck vereinbart milliardenschwere Krebs-Partnerschaft

Mit neuartigen Wirkstoffen in der Krebstherapie will Merck wachsen. Eine Allianz mit dem Biotechunternehmen Artios Pharma soll dabei helfen.
03.12.2020 - 10:35 Uhr Kommentieren
Der deutsche Pharmariese investiert in neuartige Krebstherapien. Quelle: dpa
Merck

Der deutsche Pharmariese investiert in neuartige Krebstherapien.

(Foto: dpa)

Frankfurt Der Darmstädter Merck-Konzern hat mit dem britischen Biotechunternehmen Artios Pharma eine milliardenschwere Partnerschaft vereinbart. Zusammen wollen die beiden Firmen neue Therapien für Krebspatienten entwickeln, wie Merck am Donnerstag mitteilte. Merck erhält im Zuge der Kooperation, die zunächst auf drei Jahre angelegt ist, die Option auf die exklusive Entwicklung und Vermarktung von Substanzen für bis zu acht Zielmoleküle aus der gemeinsamen Forschung. Artios winken aus der Zusammenarbeit Zahlungen in Milliardenhöhe.

Das britische Unternehmen erhält von Merck zunächst Vorauszahlungen über 30 Millionen Dollar. Artios kann zudem Meilensteinzahlungen von bis zu 860 Millionen Dollar pro Zielmolekül bekommen, womit sich diese theoretisch auf bis zu 6,8 Milliarden Dollar belaufen könnten. Sollte Merck die gewährte Option nutzen, fallen zudem Gebühren in zweistelliger Millionenhöhe an, Artios erhält zudem Umsatzbeteiligungen in bis zu zweistelliger Millionenhöhe für jedes der von Merck vermarkteten Produkte aus der Kooperation.

Artios hat sich bei der Entwicklung von neuen Krebstherapien auf das Gebiet der DNA-Reparaturmechanismen spezialisiert. Merck hat in diesem Bereich bereits neuartige Wirkstoffe im frühen Stadium der klinischen Entwicklung. Zusammen wollen die beiden Unternehmen neue Substanzen erforschen, die DNA-Reparaturprozesse - die sich bestimmte Krebszellen als Überlebensstrategie zunutze machen - hemmen sollen. Dieser neuartige Ansatz wird auch von anderen Pharmakonzernen wie AstraZeneca verfolgt.

Mehr: Covid, Zika, Krebs: Wie die mRNA-Technologie den Kampf gegen Krankheiten revolutioniert

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