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Pharmakonzern Bayer stellt Pharmaforschung in Berlin neu auf – 400 Mitarbeiter wechseln

Nuvisan übernimmt für die Leverkusener in der Hauptstadt die Forschung auf dem Gebiet kleinmolekularer Wirkstoffe. Der Deal soll bald abgeschlossen werden.
11.02.2020 - 10:20 Uhr Kommentieren
Nuvisan: Bayer stellt seine Pharmaforschung in Berlin neu auf Quelle: AP
Bayer-Logo

Das Unternehmen stellt sich in der Hauptstadt neu auf.

(Foto: AP)

Frankfurt Bayer stellt seine Pharmaforschung in Berlin neu auf. Der Pharma-Dienstleister Nuvisan soll einen großen Teil der in Berlin ansässigen Forschung auf dem Gebiet kleinmolekularer Wirkstoffe und die dazugehörigen 400 Mitarbeiter übernehmen, wie Bayer am Dienstag mitteilte.

Seine übrigen Forschungsaktivitäten und den Hauptsitz seiner Pharmasparte in der Hauptstadt will der Leverkusener Pharma- und Agrarchemiekonzern behalten. Die Nuvisan-Gruppe, die ihren Sitz in Neu-Ulm hat, will in Berlin ein Forschungszentrum mit rund 400 Arbeitsplätzen schaffen, das sich auf die Erforschung sogenannter kleinmolekularar Wirkstoffe spezialisieren soll. Finanzielle Details der Vereinbarung wurden nicht bekanntgegeben. Der Abschluss der Transaktion wird Mitte des Jahres erwartet.

Bayer erhofft sich von der Vereinbarung, „die Flexibilität und Produktivität seiner Forschung und Entwicklung weiter zu erhöhen.“ Der Konzern muss nach Einschätzung von Analysten seine Pharma-Pipeline stärken, da die Patente seiner Kassenschlager – der Gerinnungshemmer Xarelto und das Augenmittel Eylea – Mitte der 2020er Jahre auslaufen. Dann drohen erhebliche Umsatzeinbußen.

Bayer setzt beim Ausbau seiner Pipeline künftig vor allem auf externe Innovationen und Partnerschaften. Die eigene Forschung wurde dagegen ausgedünnt, rund 900 Arbeitsplätze sollten wegfallen.

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    Nuvisan kommt mit aktuell mehr als 400 Mitarbeitern auf einen Jahresumsatz von rund 55 Millionen Euro. Das Unternehmen hat sich auf Dienstleistungen im Bereich der klinischen Studien, Labordienstleistungen und der Auftragsfertigung für die Pharmaindustrie spezialisiert und betreibt mehrere Standorte und Kliniken in Deutschland und Frankreich.

    Mehr: Die Pharma-Übermacht aus der Schweiz wird uneinholbar für die deutsche Konkurrenz, meint Handelsblatt-Reporter Siegfried Hofmann.

    • rtr
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