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Pharmakonzern Bei Novartis stehen Milliardenumsätze infrage

Ein Rückschlag für das Herzmedikament Entresto trübt die Umsatzaussichten der Schweizer. Es verfehlte in einem Test das Hauptziel.
29.07.2019 - 11:01 Uhr Kommentieren
Mit einem Kursminus von 1,3 Prozent auf 91,22 Franken war Novartis der größte Verlierer unter den Schweizer Standardwerten am Montag. Quelle: Reuters
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Mit einem Kursminus von 1,3 Prozent auf 91,22 Franken war Novartis der größte Verlierer unter den Schweizer Standardwerten am Montag.

(Foto: Reuters)

Zürich Nach einem Rückschlag für das Herzmedikament Entresto stehen beim Schweizer Pharmariese Novartis Milliardenumsätze infrage. Das Mittel verfehlte in einem spätklinischen Phase-III-Test zur Behandlung von diastolische Herzinsuffizienz das Hauptziel knapp, wie der Konzern aus Basel am Montag mitteilte.

Untersucht wurde in der Studie mit mehr als 4800 Patienten, ob sich durch die Gabe von Entresto die Todesfälle und Spitalaufenthalte statistisch signifikant verringern. Die Arznei musste sich dem Vergleich mit dem ebenfalls von Novartis stammenden Medikament Diovan stellen.

Entresto ist bereits zur Behandlung einer anderen Form von Herzinsuffizienz zugelassen und Novartis traut dem Mittel mehr als drei Milliarden Dollar Jahresumsatz zu. Mit der breiteren Anwendung hätte sich das Umsatzpotenzial dem Unternehmen zufolge auf rund fünf Milliarden Dollar erhöht.

An der Börse kamen die Neuigkeiten schlecht an. Mit einem Kursminus von 1,3 Prozent auf 91,22 Franken war Novartis der größte Verlierer unter den Schweizer Standardwerten und bremsten den Bluechip-Index SMI merklich.

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    Entresto gilt als ein Wachstumsmotor des Arzneimittelherstellers, der jüngst seine Umsatz- und Ergebnisprognose für das laufende Jahr angehoben hat. Im ersten Halbjahr stiegen die Verkaufserlöse des Medikaments um 77 Prozent auf 778 Millionen Dollar. „Es wäre zu schön für das Momentum von Novartis gewesen, die bei positivem Studienausgang wohl die 100-Franken-Marke je Aktie überstiegen hätte“, erklärte Analyst Michael Nawrath von der Zürcher Kantonalbank.

    Mehr: Viele Pharmakonzerne waren mit verhaltenen Aussichten ins Jahr gestartet. Neue Therapien sorgen nun für Zuversicht – auch bei Novartis.

    • rtr
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