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Pharmakonzern Merck & Co mit Gewinnsprung

Mit dem Brustkrebsmittel Keytruda konnte Merck seinen Umsatz mehr als verdoppeln. Die Konkurenz verfehlte die Erwartungen der Analysten.
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Gute Nachrichten für den Pharmakonzern. Er konnte seinen Umsatz im letzten Quartal um 150 Prozent steigern. Quelle: dpa
Merck & Co.

Gute Nachrichten für den Pharmakonzern. Er konnte seinen Umsatz im letzten Quartal um 150 Prozent steigern.

(Foto: dpa)

FrankfurtDank eines Umsatzsprungs bei seinem neuen Blockbuster-Medikament Keytruda hat der US-Pharmakonzern Merck & Co im ersten Quartal die Markterwartungen beim bereinigten Gewinn übertroffen. Beim Konkurrenten Pfizer sorgten dagegen das Krebsmittel Ibrance und das Arthritis-Präparat Xeljanz für Enttäuschung: Sie verfehlten die Prognosen der Analysten. Pfizer-Aktien verloren zur Eröffnung an der Wall Street mehr als zwei Prozent.

Merck machte allein mit dem Krebsmittel Keytruda im ersten Quartal einen Umsatz von 1,46 Milliarden Dollar - eine Steigerung von 150 Prozent. Damit schloss Keytruda beinahe zum erfolgreichsten Konkurrenzpräparat Opdivo von Bristol-Myers Squibb auf, das im Quartal 1,51 Milliarden erlöste. Beide Mittel gehören zu einer neuen Generation von Krebsmedikamenten, die darauf abzielen, das Immunsystem des Patienten gegen die Krankheit in Stellung zu bringen.

Der Konzernumsatz bei Merck stieg um 6,4 Prozent auf 10,04 Milliarden Dollar, der um Einmaleffekte bereinigte Gewinn auf 2,84 (Vorjahr: 2,44) Milliarden Dollar. Wegen Einmalbelastungen von 1,4 Milliarden aus einer Forschungs- und Vertriebskooperation mit dem japanischen Partner Eisai brach der unbereinigte Überschuss um 52,5 Prozent auf 736 Millionen Dollar ein.

Bei Pfizer steigerte Ibrance - ein Mittel gegen Brustkrebs - seinen Quartalsumsatz zwar deutlich um 37,4 Prozent auf 933 Millionen, verfehlte aber immer noch die Markterwartungen. Das Mittel hat in Kisqali von Novartis und Verzenio von Lilly starke Konkurrenten. Den Umsatz steigerte der Viagra-Hersteller insgesamt um ein Prozent auf 12,91 Milliarden Dollar - auch das lag unter den Analystenprognosen von 13,13 Milliarden. Der Nettogewinn kletterte auf 3,56 von 3,12 Milliarden Dollar. 

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