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Pharmakonzern Merck & Co übernimmt Krebsspezialisten Arqule für 2,7 Milliarden Dollar

Der US-Pharmakonzern hat es mit dem Deal vor allem auf das Krebsmittel ARQ abgesehen. Dieses befindet sich gerade in einer Phase-I-Studie.
09.12.2019 - 14:10 Uhr Kommentieren
Merck & Co übernimmt Krebsspezialisten Arqule für 2,7 Milliarden Dollar Quelle: AP
Merck & Co. in New Jersey

Aktuell ist Merck mit seiner Krebs-Immuntherapie Keytruda, die im vergangenen Quartal alleine auf einen Umsatz von mehr als drei Milliarden Dollar kam, sehr erfolgreich.

(Foto: AP)

Frankfurt Der US-Pharmakonzern Merck & Co übernimmt für 2,7 Milliarden Dollar den Krebsspezialisten Arqule und sichert sich damit den Zugriff auf ein vielversprechendes Medikament zur Blutkrebs-Behandlung. Merck & Co bietet 20 Dollar je Arqule-Aktie in bar und damit mehr als doppelt soviel wie den Schlusskurs vom Freitag, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Der Abschluss des Deals wird für das erste Quartal 2020 erwartet.

Arqule hat derzeit vier verschiedene Substanzen in der Entwicklung, das am weitesten vorangeschrittene befindet sich in der dritten und letzten Phase der klinischen Entwicklung. Merck hat es aber vor allem auf das Mittel ARQ 531 abgesehen, das zur Behandlung des B-Zell-Lymphoms, eine bösartige Erkrankung des lymphatischen Systems, entwickelt wird und sich in einer Phase-I-Studie befindet.

Aktuell ist Merck mit seiner Krebs-Immuntherapie Keytruda, die im vergangenen Quartal alleine auf einen Umsatz von mehr als drei Milliarden Dollar kam, sehr erfolgreich. Das Medikament ist zwar der wichtigste Wachstumstreiber für das Unternehmen, Analysten hatten aber gefordert, dass Merck seine Abhängigkeit von einem einzelnen Produkt verringern müsse.

Mehr: Weil heimische Investoren das Risiko scheuen, sind die Firmen auf den US-Kapitalmarkt angewiesen. Das ist auf Dauer nicht gesund, glauben Experten.

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