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Pharmakonzern Novartis erhält Wachstumsschub durch neue Medikamente

Der größte Hersteller von verschreibungspflichtigen Medikamenten ist wieder auf Kurs. Im zweiten Quartal zieht der operative Gewinn von Novartis an.
18.07.2018 - 08:11 Uhr Kommentieren
Der Pharmakonzern bringt sich durch neue Medikamente auf einen guten Weg zu den Jahresgewinnzielen. Quelle: Reuters
Novartis

Der Pharmakonzern bringt sich durch neue Medikamente auf einen guten Weg zu den Jahresgewinnzielen.

(Foto: Reuters)

Zürich Gute Nachrichten für Novartis-Aktionäre: Der Basler Pharmakonzern verdient dank neuer Medikamente wieder mehr – und kommt seinen selbstgesteckten Zielen damit näher. Im zweiten Quartal kletterte der bereinigte operative Gewinn um sieben Prozent auf 3,5 Milliarden Dollar. Der Konzern erklärt das vor allem mit dem wachsenden Erfolg der beiden Hoffnungsträger Cosentyx – ein Mittel gegen Schuppenflechte – und das Herzmedikament Entresto.

Solche Erfolgsmeldungen kann Firmenchef Vas Narasimhan gebrauchen, denn Novartis kämpft mit sinkenden Umsätzen bei altbewährten Medikamenten. Ähnlich wie dem Basler Konkurrenten Roche laufen auch bei Novartis einige Patente für so genannte Blockbuster aus.

„Operativ haben wir ein solides Wachstum vorzuweisen, mit steigenden Margen und einer starken Performance wichtiger Wachstumstreiber“, sagte Narasimhan. Der Novartis-Chef will das Ergebnis im Gesamtjahr um einen mittleren bis hohen einstelligen Prozentbetrag steigern. Zumindest im ersten Halbjahr hat er dieses Ziel geschafft – das Plus lag bei sechs Prozent. Auch der Umsatz legte um fünf Prozent auf 13,2 Milliarden Dollar zu.

Während das Generikageschäft der Marke Sandoz schwächelte, konnte die Augenheilsparte Alcon konnte ihren Betriebsgewinn um 14 Prozent steigern. Novartis hatte kürzlich angekündigt, die 30 Milliarden schwere Alcon im ersten Halbjahr des kommenden Jahres an die Börse zu bringen. Die großen Hoffnungen, die der Konzern mit dem Geschäft mit der Augenchirurgie und Kontaktlinsen verbunden hatte, hatten sich nie erfüllt.

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    Novartis gilt als weltgrößter Hersteller von verschreibungspflichtigen Medikamenten. Narasimhan hatte den Chefposten des Konzerns im vergangenen Februar übernommen. Er will die Entwicklung neuer Medikamente forcieren und dabei stärker auf die Auswertung der Datenbestände des Konzerns setzen. Zugleich gelobte der Firmenchef, verlorenes Vertrauen zurückzugewinnen. Zuletzt hatte der Pharmariese etwa mit umstrittenen Zahlungen an den Ex-Anwalt von Donald Trump für Schlagzeilen gesorgt, die Narasimhan als „Fehler“ bezeichnete.

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