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Pharmakonzern Peter Goldschmidt – Stadas neuer Antreiber

Peter Goldschmidt wird neuer Vorstandsvorsitzender bei Stada. Er soll die Marktposition des Pharmakonzerns langfristig ausbauen.
03.09.2018 - 16:02 Uhr Kommentieren
Der neue Stada-CEO soll den Pharmakonzern auf Kurs halten. Quelle: Stada Arzneimittel
Peter Goldschmidt

Der neue Stada-CEO soll den Pharmakonzern auf Kurs halten.

(Foto: Stada Arzneimittel)

Er sei genau der richtige Mann auf der Kommandobrücke. Ein starker Teamplayer mit langjähriger Branchenerfahrung, der die Marktposition von Stada langfristig ausbaue. So begrüßte der Aufsichtsratsvorsitzende Günter von Au den neuen CEO des Bad Vilbeler Pharmaherstellers Stada.

Peter Goldschmidt, der als Nachfolger von Claudio Albrecht die Führung von Deutschlands viertgrößtem Arzneimittelhersteller übernommen hat, bringt in der Tat gute Voraussetzungen für den Job mit. Der gebürtige Ostwestfale hat in den vergangenen 28 Jahren vor allem bei der Novartis-Generikatochter Sandoz Karriere gemacht und sich dort als Manager bewährt, der Märkte entwickeln, Geschäfte ausbauen und neue Produkte erfolgreich einführen kann.

Unter anderem leitete der 53-Jährige den Bereich Ost- und Zentraleuropa für Sandoz. Zuletzt hatte der vierfache Vater und leidenschaftliche Hobbykoch als Nordamerika-Chef das Generika- und Biosimilar-Geschäft auf dem schwierigen US-Markt geführt.

Bei Stada tritt Goldschmidt nun als vierter CEO in nur etwas mehr als zwei Jahren an. Aber anders als sein Vorgänger, der im September 2017 als Feuerwehrmann für die neuen Mehrheitseigner von Bain Capital einspringen musste, kann er den Pharmahersteller dank Albrechts Vorarbeit in relativ geordneten Bahnen übernehmen.

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    Dabei hat der Konzern mit zuletzt 2,3 Milliarden Euro Umsatz turbulente Zeiten hinter sich – mit der Attacke aktivistischer Investoren, diversen Chefwechseln und schließlich der Mehrheitsübernahme durch die Finanzinvestoren Bain und Cinven, die heute zwei Drittel des Kapitals halten. Damit sich ihr Investment rechnet, braucht Stada kräftiges Wachstum.

    Immerhin zeigen die jüngsten Zahlen in die richtige Richtung: fünf Prozent Umsatzplus auf bereinigter Basis und zehn Prozent operativer Ertragssteigerung im ersten Halbjahr 2018. Doch um die ambitionierten Ziele der Mehrheitseigner zu erreichen, wird der neue CEO diesen Schwung noch einmal verstärken müssen.

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