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Pharmakonzern Roche übertrifft Erwartungen und hebt den Ausblick an

Der Schweizer Pharmakonzern freut sich über ein erstes gutes Halbjahr und steigert seinen Umsatz. Das wirkt sich auch auf den Ausblick für das Gesamtjahr aus.
26.07.2018 Update: 26.07.2018 - 12:40 Uhr Kommentieren
Analysten hatten Umsatzeinbußen bei wichtigen Krebsmedikamenten erwartet. Quelle: REUTERS
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Analysten hatten Umsatzeinbußen bei wichtigen Krebsmedikamenten erwartet.

(Foto: REUTERS)

Zürich Neue Medikamente haben dem Schweizer Pharmakonzern Roche das stärkste Wachstum seit fast fünf Jahren beschert. Trotz zunehmender Konkurrenz für Umsatzrenner zogen die Verkäufe des weltgrößten Herstellers von Krebsmedikamenten im ersten Halbjahr 2018 weiter an und ließen auch den Erzrivalen Novartis hinter sich.

„Dank der starken, weiter zunehmenden Nachfrage nach unseren neuen Medikamenten liegen wir bei der Verjüngung unseres Portfolios sehr gut auf Kurs“, erklärte Konzernchef Severin Schwan an Donnerstag. Roche hob den Ausblick für das laufende Jahr an und äußerte sich auch mittelfristig zuversichtlich. „Das Wachstum unseres Geschäfts wird über das laufende Jahr hinaus anhalten.“

Von den drei Roche-Verkaufsschlagern, die zusammen mehr als ein Drittel zum Konzernumsatz beisteuern, haben die Krebsmedikamente MabThera und Herceptin bereits den Patentschutz verloren, bei Avastin steht das kurz bevor.

Weil das Hersteller von günstigeren Nachahmerprodukten für die Biotech-Arzneien auf den Plan ruft, drohen Roche empfindliche Einbußen. Im ersten Halbjahr 2018 sackte der Umsatz für MabThera in Europa um 47 Prozent ab. Analysten hatten deshalb vor einer Durststrecke bei Roche gewarnt.

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    Stattdessen stieg der Umsatz im Halbjahr währungsbereinigt um sieben Prozent auf 28,1 Milliarden Franken. Roche überstrahlte damit die ebenfalls aus Basel stammende Novartis, die auf fünf Prozent kam. Trotz der scharfen Kritik an den branchenweit hohen Medikamente-Preisen von Präsident Donald Trump lief es für Roche in den USA besonders gut. Mehrere neuen Wirkstoffe wurden gut aufgenommen.

    Alleine beim Multiple-Sklerose-Medikament Ocrevus vervielfachten sich die konzernweiten Umsätze auf über eine Milliarde Franken. „Ocrevus war unsere beste Produkteeinführung aller Zeiten“, sagte Schwan.

    Gestützt auch auf niedrigere Abschreibungen als im Vorjahr kletterte der Halbjahresgewinn um 35 Prozent auf 7,5 Milliarden Franken und übertraf damit ebenfalls die Analysten-Erwartungen. "Das Geschäft läuft auf Hochtouren", urteilte Jefferies-Analyst Ian Hilliker.

    Entsprechend hob der Konzern den Ausblick für das laufende Jahr an und stellte einen Umsatzanstieg um einen mittleren einstelligen Prozentbetrag in Aussicht. Der um Sonderposten bereinigte Gewinn je Genussschein und Aktie soll auch dank der US-Steuerreform im mittleren Zehnerbereich zulegen. Die Anleger ließen sich überzeugen, die Roche-Titel kletterten um bis zu 3,7 Prozent.

    • rtr
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