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Pharmakonzern Russlandgeschäft macht Stada zu schaffen

Der schwache Rubel macht dem Arzneimittelhersteller Stada weiterhin Sorge: Das Unternehmen erwartet geringere Gewinne aus dem Russlandgeschäft – das Land ist der wichtigste Auslandsmarkt der Hessen.
26.03.2015 - 08:10 Uhr Kommentieren
Ein Mitarbeiter greift frisch produzierte Pillen im Werk des Pharmakonzerns im hessischen Bad Vilbel: Bereinigt um diese Sondereffekte stieg der Konzerngewinn um 16 Prozent auf 186,2 Millionen Euro. Quelle: dpa
Stada

Ein Mitarbeiter greift frisch produzierte Pillen im Werk des Pharmakonzerns im hessischen Bad Vilbel: Bereinigt um diese Sondereffekte stieg der Konzerngewinn um 16 Prozent auf 186,2 Millionen Euro.

(Foto: dpa)

Frankfurt Der Arzneimittelhersteller Stada leidet im wichtigen Russland-Geschäft weiter unter der Rubelschwäche. Nach einem Gewinneinbruch 2014 werde der bereinigte Betriebsgewinn (Ebitda) und der bereinigte Konzerngewinn im laufenden Jahr deutlich schrumpfen, bekräftigte die für ihre Erkältungsmittel Grippostad und die Sonnencreme Ladival bekannte Firma am Donnerstag ihre Prognose.

Aufgrund der jüngsten Entwicklungen des russischen Rubel und gestiegener Risiken im Zusammenhang mit der Konsumentenstimmung und allgemeinen Marktlage erwartet Stada einen rückläufigen Gewinnbeitrag aus Russland. Bei der Vorlage vorläufiger Zahlen Mitte Februar hatten die Hessen noch Hoffnung auf eine leicht veränderte Prognose gemacht, da der Rubel zuletzt wieder an Stärke gewonnen habe.. Für Stada war Russland zuletzt gemessen am Umsatz der wichtigste Auslandsmarkt.

Unter anderem wegen hoher Wertberichtigungen auf Geschäfts- und Firmenwerte in Russland brach der Konzerngewinn 2014 um 47 Prozent auf 64,6 Millionen Euro ein. Bereinigt um diese Sondereffekte stieg der Konzerngewinn um 16 Prozent auf 186,2 Millionen Euro. Den Umsatz konnte der Konzern aus Bad Vilbel bei Frankfurt im vergangenen Jahr hingegen um drei Prozent auf rund zwei Milliarden Euro steigern. Trotz des Gewinneinbruchs sollen die Aktionäre eine unveränderte Dividende von 66 Cent je Stammaktie erhalten.

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