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Pharmakonzern Stada Verhandlungen über Kassenschlager gegen Arthritis

Stada will Rechte eines Nachahmer-Produktes des umsatzstarken Arthristis-Medikaments Humira erwerben. In den kommenden sechs Monaten soll es eine Entscheidung geben.
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Das Medikament Humira verliert in nächster Zeit seinen Patentschutz. Stada will das nutzen und Rechte an einem Nachahmer-Produkt erwerben. Quelle: dpa

Das Medikament Humira verliert in nächster Zeit seinen Patentschutz. Stada will das nutzen und Rechte an einem Nachahmer-Produkt erwerben.

(Foto: dpa)

Frankfurt Der hessische Arzneimittelhersteller Stada will Rechte an einem Nachahmer des umsatzstarken Arthritis-Präparats Humira erwerben. Stada verhandele darüber mit der Biotechfirma mAbxience. In den nächsten sechsten Monaten soll es eine Entscheidung geben, kündigte der Generika-Konzern am Dienstag in Bad Vilbel bei Frankfurt mit.

Humira vom US-Pharmakonzern AbbVie ist aktuell mit elf Milliarden Dollar Jahreserlösen das weltweit umsatzstärkste verschreibungspflichtige Medikament. Die Biotechfirma mAbxience will einen Biotech-Nachahmer von Humira in Spanien produzieren.

Stada geht im Geschäft mit Bio-Generika anders als Branchengrößen wie Teva oder Novartis den Weg über Kooperationen und Vertriebslizenzen. Biotech-Präparate bestehen zumeist aus Großmolekülen wie Proteinen. Sie können vom Generikahersteller nicht einfach eins zu eins kopiert werden können wie klassische Medikamente. Daher sind die Entwicklungskosten deutlich höher als bei klassischen Arznei-Kopien.

Sechs der zehn aktuell stärksten Kassenschlager in der Medizin sind Biotechpräparate. In den nächsten Jahren verlieren viele dieser Arzneien ihren Patentschutz – darunter auch Humira.

Generika-Hersteller bringen sich bereits jetzt in Stellung, um nach Ablauf der Patente mit ihren Nachahmern schnell auf dem Markt zu sein.

  • rtr
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