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Pharmakonzern Weniger Umsatz bei Stada – Gewinn legt trotzdem zu

Der Arzneimittelkonzern Stada muss zu Jahresbeginn Umsatzeinbußen hinnehmen. Der Gewinn steigt dennoch deutlich.
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Der bereinigte Betriebsgewinn stieg im ersten Quartal um neun Prozent auf mehr als 118 Millionen Euro. Quelle: dpa
Stada

Der bereinigte Betriebsgewinn stieg im ersten Quartal um neun Prozent auf mehr als 118 Millionen Euro.

(Foto: dpa)

FrankfurtNach der Übernahme durch Finanzinvestoren hat der Arzneimittelkonzern Stada trotz Umsatzeinbußen mehr verdient. Das Grippostad-Hersteller erlöste mit gut 558 Millionen Euro im ersten Quartal ein Prozent weniger als ein Jahr zuvor, wie Stada am Donnerstag mitteilte. Dazu hätten neben Währungseffekten auch der Ausstieg aus Geschäften in Vietnam beigetragen. Ohne diese Einflüsse sei der Umsatz um vier Prozent gestiegen.

Der bereinigte Betriebsgewinn (Ebitda) erhöhte sich um neun Prozent auf mehr als 118 Millionen Euro. Konzernchef Claudio Albrecht führte die Entwicklung auf eine deutlich gestiegene Rentabilität sowohl bei Nachahmer- als auch bei Markenprodukten zurück. Albrecht hat der Firma aus dem hessischen Bad Vilbel eine neue Strategie verordnet und setzt auch auf Einsparungen.

Die Beteiligungsgesellschaften Bain und Cinven machten Albrecht zum Übergangschef, nachdem sie Stada 2017 für mehr als fünf Milliarden Euro übernommen hatten. Ende März starteten sie ihr Abfindungsangebot für die übrigen Stada-Aktionäre.

Die Anteilseigner haben nun zwei Monate Zeit, ihre Papiere gegen eine Abfindung von 74,40 Euro je Aktie anzudienen. Zur Annahmequote machte Stada am Donnerstag unter Verweis auf das noch laufende Verfahren keine Angaben.

Das MDax-Unternehmen peilt nach der Übernahme einen Wechsel aus dem regulierten Markt (Prime Standard) in das Börsensegment General Standard an. Durch damit entfallende Veröffentlichungspflichten will Stada Geld sparen. Die Aktien verteuerten sich am Nachmittag um 1,7 Prozent auf 83,62 Euro.

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