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Pharmaunternehmen EU lässt Boehringer-Arznei zu

Die EU-Kommission hat die Zulassung für das Diabetes-Mittel Tradjenta erteilt, die Boehringer Ingelheim zusammen mit dem US-Pharmariesen Eli Lilly entwickelt hat.
25.08.2011 - 16:12 Uhr Kommentieren

Frankfurt Der Arzneimittelhersteller Boehringer Ingelheim verbucht einen weiteren Etappensieg in der Kooperation mit dem US-Pharmariesen Eli Lilly auf dem Feld der Diabetes-Medizin. Die Tablette Tradjenta mit dem Wirkstoff Linagliptin wurde nun von der EU-Kommission zur Behandlung der Alters- oder Typ-II-Diabetes zugelassen, wie beide Unternehmen am Donnerstag mitteilten.

Das Familienunternehmen aus Ingelheim bei Mainz und der US-Konzern aus Indianapolis wollen zusammen bis zu fünf neue Wirkstoffe zur Behandlung der Zuckerkrankheit entwickeln und auf den Markt bringen. Boehringer Ingelheim traut den Arzneien nach 2020 einen Spitzenumsatz von zusammen rund zehn Milliarden Euro zu. „Wir arbeiten jetzt mit Hochdruck daran, die Markteinführung in den einzelnen europäischen Ländern vorzubereiten“, sagte eine Sprecherin.

In den USA sind Tradjenta-Tabletten bereits erhältlich. Die Arznei ist der erste Wirkstoff aus der im Januar besiegelten Allianz der beiden Unternehmen, der es auf den Markt geschafft hat. Auch in Japan ist das Medikament bereits zugelassen. Dort heißt die Tablette „Trazenta“.

Derzeit leiden etwa 285 Millionen Menschen weltweit an Diabetes. Alters- oder Typ-II-Diabetes, die unter anderem durch ungesunde Lebensweise und schlechte Ernährung verursacht wird, ist die am häufigsten vorkommende Form der Krankheit. Mediziner rechnen in den kommenden Jahren mit einem starken Anstieg der Erkrankungen.

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