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Pischetsrieder will in höherwertige Segmente VW setzt weiter auf China

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VW-Chef Bernd Pischetsrieder plant keine Werksschließung. Dies werde „ganz sicher nicht“ geschehen, sagte er am Dienstag der dpa auf dem Genfer Autosalon. Entsprechende Spekulationen waren aufgekommen, nachdem die Volkswagen AG (Wolfsburg) in der vergangenen Woche ein Maßnahmepaket zur Kostensenkung beschlossen hatte. Wenn man in einem Konzern 50 bis 60 verschiedene Modelle habe, könne man die dafür installierte Kapazität nicht immer gleichzeitig ausnutzen. Die Erweiterung der Modellpalette werde schon bald wieder für mehr Auslastung sorgen.

Pischetsrieder sagte, VW halte an dem Ziel fest, in diesem Jahr 600 000 Golf zu verkaufen. „Ob wir das schaffen, werden wir am Ende des Jahres sehen“, meinte er. Ähnlich äußerte sich der Autoboss zu der Prognose, den Absatz im VW-Konzern in diesem Jahr von 5,0 auf 5,5 Millionen Fahrzeuge zu steigern. Dazu müsse man wissen, was sich Ende des Jahres tue. Es mache keine Sinn, eine konkrete Zahl zu verfolgen, sagte Pischetsrieder. „Mehr Autos zu verkaufen geht leicht - damit Geld zu verdienen, ist die schwierigere Frage.“

Der Automanager sagte zu Medienberichten, wonach sein Stuhl wackele, dies „ist kein Thema, dass mich in irgendeiner Weise beschäftigen würde“. Mit Aufsichtsratschef Ferdinand Piech gebe es „überhaupt keinen Dissenz“ über die Strategie - auch nicht mit Audi- Chef Martin Winterkorn, ergänzte Pischetsrieder. Winterkorn war in Zeitungsberichten als potenzieller Pischetsrieder-Nachfolger genannt worden.

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