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Pläne der Kommission EU will Gazproms Marktmacht brechen

Vergangene Woche ließ die EU-Kommission Gazprom-Büros untersuchen – nun berichten Medien aus beschlagnahmten Dokumenten: Die EU wolle die Marktmacht des Gas-Giganten brechen. Auch RWE und Eon werden verdächtigt.
01.10.2011 - 14:35 Uhr 2 Kommentare
Der russische Premierminister Wladimir Putin bei der Eröffnungszeremonie für eine Gazprom-Pipeline. Quelle: Reuters

Der russische Premierminister Wladimir Putin bei der Eröffnungszeremonie für eine Gazprom-Pipeline.

(Foto: Reuters)

Berlin Mit ihrer groß angelegten Razzia bei Erdgas-Firmen in mehreren europäischen Ländern will die EU-Wettbewerbskommission einem Bericht des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ zufolge die Marktmacht des russischen Gasexporteurs Gazprom brechen. Das Blatt beruft sich auf Dokumente, die von den Ermittlern bei der Durchsuchung beschlagnahmt worden seien.

Die Wettbewerbshüter verdächtigen Erdgas-Unternehmen in Europa, Märkte aufgeteilt, Preise abgesprochen und Konkurrenten behindert zu haben. Die Untersuchungen beziehen sich auf den Großhandel mit Gas, Unregelmäßigkeiten dort können jedoch auch die Preise für Endverbraucher beeinflussen. Die EU-Beamten suchten dem „Spiegel“ zufolge bei den deutschen Energiekonzernen RWE und Eon Ruhrgas gezielt nach Gaslieferverträgen ihrer mittel- und osteuropäischen Töchter. Dort sei es in der Vergangenheit durchaus üblich gewesen, dass der Staatskonzern Gazprom problematische Konditionen in die Verträge diktiert habe, schreibt das Magazin unter Berufung auf Energie-Manager weiter. So sollen Gaslieferungen in osteuropäische Länder in zahlreichen Fällen an die Bedingung geknüpft worden sein, dass der Rohstoff nicht in andere Länder weiterverkauft, sondern nur für den heimischen Markt genutzt werden dürfe. Damit habe Gazprom offenbar seine Monopolstellung auf vielen osteuropäischen Energiemärkten sichern wollen.

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    2 Kommentare zu "Pläne der Kommission: EU will Gazproms Marktmacht brechen"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • So eine Maßnahme möchte ich mal gegen US-amerikanische oder israelsiche Unternehmen sehen.......
      Was man nicht auf fairem Wege erreichen kann, versucht man eben so.....
      Dies mußte ja auch Zumwinckel zu spühren bekommen.

    • Ich warte darauf, dass der Herr Hans Peter Friedrichs sich vornimmt, die Marktmacht von Gazprom zu brechen. Das kann er in seinem bayrischen Idyll nämlich nicht, das kann vielleicht die EU.
      Siehe: http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/eu-will-gazproms-marktmacht-brechen/4679066.html

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