Pläne Peugeot Citroen will China zu größtem Absatzmarkt machen

In Zukunft will PSA Peugeot Citroen nirgendwo mehr Autos verkaufen als in China. Die hohen Wachstumsraten des Marktes stimmen das französische Unternehmen optimistisch: Schon dieses Jahr soll sich der Absatz im Vergleich zu 2008 verdoppeln.
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PSA-Chef Varin. Quelle: Reuters

PSA-Chef Varin.

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HB PARIS. China soll für den französischen Autobauer PSA Peugeot Citroen zum weltweit wichtigsten Absatzmarkt werden. Für dieses Jahr gehe PSA von rund 350 000 verkauften Fahrzeugen aus, was einer Verdoppelung des 2008er Absatzes entspreche, sagte Firmenchef Philippe Varin der Zeitung „Le Figaro“ laut Vorabbericht aus der Mittwochausgabe. „Wenn sich das Wachstum wie erwartet fortsetzt, wird das Land sicher unser größter Absatzmarkt werden.“ Aktuell ist China für PSA der zweitgrößte Absatzmarkt: In Frankreich verkaufte der Konzern 2009 rund 738 000 Autos.

Zum Zeitrahmen sagte Varin, PSA wolle seinen Marktanteil in China von derzeit 3,4 Prozent auf acht Prozent zwischen 2015 und 2020 seigern. Mit einem solchen Marktanteil werde der Konzern dann auf mehr als eine Million verkaufter Autos in China kommen, erklärte er.

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