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Plus im China-Geschäft Hugo Boss rechnet mit Aufschwung

Modekonzern Hugo Boss rechnet damit, dass die Jahresprognose erfüllt wird, bezeichnet die Ziele aber gleichzeitig als "anspruchsvoll". Wachstumsbringer soll der chinesische Markt sein.
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Mehr Absatz: Hugo Boss. Quelle: dpa

Mehr Absatz: Hugo Boss.

(Foto: dpa)

HB FRANKFURT. Der Modekonzern Hugo Boss hat im zweiten Quartal eine zunehmende Nachfrage nach seinen Kleidern gespürt und hält an seinen Jahreszielen fest. "Wir dürfen das erste Quartal nicht als Basis nehmen, bereits im zweiten Quartal entwickelte sich das Geschäft deutlich besser", sagte Finanzvorstand Mark Langer der "Börsen-Zeitung". Allerdings bezeichnete er es als ein "relativ anspruchsvolles Ziel" bereits nach dem ersten Halbjahr wie vorgesehen beim Umsatz ungefähr auf Vorjahreshöhe angelangt zu sein. Dennoch bekräftigte Langer die Jahresziele.

"Wir sind unverändert zuversichtlich, dass wir unsere Ziele in diesem Jahr erreichen", sagte der Manager. "Wir kennen die Bestellungen unserer Handelspartner und die Entwicklung unseres eigenen Einzelhandels", führte er zur Begründung an. Hugo Boss, die am Donnerstag Zahlen für das abgelaufene Quartal vorlegen, plant 2010 ein Umsatzwachstum im einstelligen Prozentbereich. Das operative Ergebnis (Ebitda) solle auch dank Sparmaßnahmen stärker als der Umsatz zulegen.

Beim Wachstum setzt der vom Finanzinvestor Permira kontrollierte schwäbische Bekleidungshersteller neben dem eigenen Einzelhandel auf das Geschäft in China. "Es könnte durchaus sein, dass China für Hugo Boss in absehbarer Zeit zum drittgrößten Markt wird nach Deutschland und den USA", sagte Langer. Gerade habe Boss mit dem größten chinesischen Franchise-Partner, der Rainbow-Gruppe, die Verhandlungen über ein Joint Venture abgeschlossen. "Rainbow wird in das Gemeinschaftsunternehmen seine 34 Geschäfte einbringen. Wir werden mit 60 Prozent die Mehrheit halten", sagte der Finanzchef.

Mit Zukäufen will sich Boss aber zurückhalten. "Es ist nicht Teil unserer mittelfristigen Pläne, anorganisch zu wachsen. Das gilt auch für einen potenziellen Markenerwerb", sagte Langer.

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