Porsche Herber Einbruch in China

Porsche hat im Dezember weniger Autos ausgeliefert als im Vorjahr. Besonders spürbar war der Rückgang für den Sportwagenbauer in China. Porsche-Chef Oliver Blume bleibt aber gelassen.
Der Autobauer hat im Dezember weniger Fahrzeuge ausgeliefert als im Vorjahr. Quelle: Reuters
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Der Autobauer hat im Dezember weniger Fahrzeuge ausgeliefert als im Vorjahr.

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StuttgartDie Flaute auf dem chinesischen Automarkt hat sich zum Jahresende in den Auslieferungen des Sportwagenbauers Porsche bemerkbar gemacht. Im Dezember ging die Zahl der an Kunden übergebenen Fahrzeuge in dem Land gegenüber dem Vorjahr um 42 Prozent auf 3707 zurück, wie Porsche am Montag mitteilte.

Weltweit verbuchte Porsche im Dezember ein Minus von 26 Prozent auf 15.227. Auch in Europa waren die Verkäufe um knapp ein Viertel zurückgegangen.

Der Absatz als Erfolgsmaßstab sei für Porsche allerdings zweitrangig, sagte Porsche-Chef Oliver Blume. „Viel wichtiger sind für uns Kundenbegeisterung, Rendite und sichere Beschäftigung.“

Das Gelbe vom Ei
Die Spitzenmodelle der Baureihe
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Die „normalen“ neuen 911er-Modelle waren in den vergangenen Wochen schon in den ersten Fahrpräsentationen ausprobiert worden, jetzt legen die Zuffenhausener nach: Porsche zeigt auf der Detroit Motor Show, als der ersten großen und vor allem für den US-Markt wichtigen Messe 2016, die beiden Top-Modelle der Baureihe als Coupé und Cabrio.

Die Preisliste startet bei 174.669 Euro
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Der Biturbo-Sechszylinder mit 3,8 Liter Hubraum im 911 Turbo bringt es in der "Normalversion" jetzt auf 540 PS. 

Die Leistung steigt, der Verbrauch sinkt:
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Bei den Basismodellen des 911 soll ab sofort erstmals ein Turbo für Genügsamkeit sorgen, bei der Top-Variante hieß die Mission des Laders immer schon „Mehrleistung“. Auch nach der Überarbeitung und einer PS-Spritze bleibt es dabei. Doch der Sportwagen wird auch sparsamer.

Der Normverbrauch sinkt um 0,6 Liter: Der Turbo soll 9,1, der Turbo S 9,3 Liter auf 100 Kilometern benötigen. Grund für den geringeren Durst sind laut Hersteller vor allem Modifikationen an Motor- und Getriebesteuerung.

Extreme Beschleunigung
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Der 911 Turbo S erledigt den Standardsprint auf Tempo 100 in nur 2,9 Sekunden. Die S-Variante erreicht in der Spitze 330 km/h, der Turbo ohne S ergibt sich bei 320 km/h dem Luftwiderstand. 

Im Cockpit findet sich unter anderem ein neues Lenkrad im Stil des Supersportwagens 918.
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Dazu gibt es ein überarbeitetes Infotainment-System „PCM“ mit Online-Navigation und verbesserter Smartphone-Einbindung.äßig verrichtet hier ein Bose-System seinen Dienst. Die audiophile Kirsche auf dem Sahnehäubchen stellt allerdings die optionale Anlage aus dem Hause Burmester dar. 

Blick auf den Arbeitsplatz des Fahrers
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Änderungen gibt es auch beim Fahrwerk. Neu ist zum Beispiel ein weiterer Sportmodus für das ESP, der die Eingriffsschwelle weiter in Richtung Grenzbereich verschiebt. Unabhängig davon, welches Fahrprogramm gerade gewählt ist. Die adaptiven Dämpfer sollen zudem eine größere Spannbreite von Komfort bis zu extremer Sportlichkeit abdecken.

Die optischen Überarbeitungen fallen dezent aus:
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So gibt es leichte Änderungen und neue LED-Lichter an der Front, umgestaltete 20-Zoll-Räder und dreidimensional wirkende Heckleuchten. Außerdem präsentiert sich der Heckdeckel nun dreiteilig und mit neu angeordneten Lamellen.

Auf das gesamte Jahr gesehen hat der Sportwagenbauer 2015 mit 225 121 ausgelieferten Fahrzeugen und einem Plus von 19 Prozent einen neuen Rekord aufgestellt. Die Zahl hatte Volkswagen vergangene Woche bereits veröffentlicht. Auf das gesamte Jahr gesehen war China stärkster Einzelmarkt für den Sportwagenbauer. Dort kletterten die Auslieferungen um 24 Prozent.

  • dpa
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