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Porsche-Klagen Investoren fordern jetzt vier Milliarden Euro

Die Schadensersatzklagen gegen VW und Porsche sind in nur wenigen Tagen erneut gestiegen und belaufen sich mittlerweile auf vier Milliarden Euro. Die Klage der Fonds wurde Porsche inzwischen zugestellt.
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Porsche bleibt wegen der Ereignisse um die geplante VW-Übernahmen unter Beschuss. Quelle: dpa

Porsche bleibt wegen der Ereignisse um die geplante VW-Übernahmen unter Beschuss.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Die Höhe der Schadensersatzklagen gegen VW und Porsche hat sich in den vergangenen Tagen um eine weitere Milliarde Euro erhöht. Wie die WirtschaftsWoche berichtet, haben sich weitere Investoren, die im Übernahmekampf von Porsche und VW angeblich Milliardensummen verloren haben, der Schadensersatzklage in Braunschweig angeschlossen, die im September eingereicht worden war.

Bislang hatten 41 Kläger in Braunschweig beide Unternehmen auf 1,1 Milliarden Euro verklagt. Zum Jahresende haben sich weitere 26 Investoren der Klage angeschlossen, wodurch sich die Schadenssumme auf 1,8 Milliarden Euro erhöht hat. Zudem fordern fünf weitere Investoren vor dem Landgericht Braunschweig in einer neuen Zusatzklage noch einmal 351 Millionen Euro von Porsche. Die Kläger in Braunschweig werden von der Münchner Rechtsanwaltskanzlei CLLB vertreten.

Damit erhöht sich die Schadenssumme, die Investoren gerichtlich einfordern, auf mehr als vier Milliarden Euro. Denn neben den 2,1 Milliarden Euro, die in Braunschweig eingeklagt werden, liegt vor dem Landgericht Stuttgart eine Klage von Investmentfonds vor, die knapp zwei Milliarden Euro geltend machen. Gestern wurde bekannt, dass die Klage dieser Fonds inzwischen Porsche zugestellt wurde.

 

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