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Porzellan-Manufaktur Meissen schreibt wieder schwarze Zahlen

Zwar entwickelte sich der Umsatz reicht rückläufig, unterm Strich erreichte das Unternehmen aber seit Jahren zum ersten Mal wieder schwarze Zahlen. Für 2012 steht nun die Expansion in Italien und China auf dem Plan.
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Ein Teller mit dem Warenzeichen der Firma, den Meissner Schwertern. Quelle: ap

Ein Teller mit dem Warenzeichen der Firma, den Meissner Schwertern.

(Foto: ap)

MeißenDie Staatliche Porzellan-Manufaktur Meissen schreibt nach verlustreichen Jahren erstmals wieder schwarze Zahlen. Das Unternehmen erwirtschaftete 2011 unter dem Strich einen Gewinn von 1,46 Millionen Euro, im Jahr zuvor hatte das Unternehmen noch ein Minus von 35 000 Euro ausgewiesen.

Einen deutlichen Beitrag zum Nettoergebnis habe die Auflösung von Rückstellungen geleistet, die Meissen wegen Untersuchungen des Bundeskartellamtes gebildet hatte. Die Untersuchungen seien „ohne Restverdacht“ eingestellt worden.

Der Umsatz ging leicht um 2,1 Prozent auf rund 37,9 Millionen Euro zurück. Der Einbruch im Porzellan-Geschäft mit Japan sei nahezu vollständig durch Wachstum bei Schmuck & Accessoires kompensiert worden, erklärte Unternehmenschef Christian Kurtzke.

Im laufenden Jahr will das Unternehmen insbesondere in Italien und China expandieren. „Diese Investitionen in die Erschließung neuer Zukunftsmärkte wie auch die Markteinführung der Innovationen im Bereich Tisch und Tafel, Home und Schmuck wird das Ergebnis der Manufaktur vorübergehend weiter belasten“, dämpfte Meissen die Erwartungen für 2012. Dennoch sehe das Management die Manufaktur „weiterhin auf gutem Weg“.

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  • dpa
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