Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Position des Vertriebsvorstandes wird nicht neu besetzt VW-Chef bekommt grünes Licht für Vorstandsumbau

Der Automobilkonzern Volkswagen kommt künftig ohne einen Vertriebsvorstand aus. Der Aufsichtrat billigte neben dem neuen Vertriebskonzept zugleich die Pläne zum Ausbau der Produktionskapazitäten in China.
VW-Chef Bernd Pischetsrieder. Foto: dpa

VW-Chef Bernd Pischetsrieder. Foto: dpa

Reuters HANNOVER. Der Aufsichtsrat habe den Plänen von VW-Chef Bernd Pischetsrieder am Montag zugestimmt, teilte Konzernsprecher Dirk Große-Leege nach der Sitzung des Kontrollgremiums mit. Die Position des im April ausgeschiedenen Konzernvertriebsvorstandes Robert Büchelhofer werde nicht wieder besetzt, sagte Große-Leege.

Das bereits vor einer Woche bekannt gewordene neue Vertriebskonzept von VW sieht vor, dass künftig die Marken-Vertriebsvorstände Detlef Wittig bei VW und Georg Flandorfer bei Audi die volle Verantwortung für den weltweiten Verkauf und das dazu gehörige Marketing übernehmen.

Die Verantwortung für den chinesischen Markt, die bisher auch bei Büchelhofer lag, sei Produktionsvorstand Folker Weißgerber übertragen worden, sagte Große-Leege. Über dessen Vorstandsposten war nach Problemen bei Serienanläufen neuer Modelle kurzzeitig ebenfalls spekuliert worden.

Ausbau in China wird von VW-Vorstand vorangetrieben

Bereits ein halbes Jahr vor der üblichen Entscheidung über die Investitionsplanung hat sich der VW-Vorstand die Expansionspläne für China am Montag absegnen lassen. Details nannte VW nach der Sitzung allerdings nicht. Klar sei, dass es um den Ausbau der Produktionskapazitäten im Wachstumsmarkt China gehe, sagte VW-Sprecher Hans-Peter Blechinger. Nach 513.000 produzierten VW-Autos im vorigen Jahr und etwa 600.000 in diesem Jahr lasse sich das Ziel von mehr als einer Million produzierten Fahrzeugen bis 2007 nicht ohne zusätzliche Kapazitäten erreichen. VW fertigt bislang in zwei deutsch-chinesischen Joint-Ventures in Shanghai und Changchung.

Der Handelsblatt Expertencall
Startseite