Potash Übernahmeschlacht gerät ins Stocken

BHP Billiton wird nicht jeden Preis für den Düngemittelkonzern Potash bezahlen. Mehr als 39 Mrd. Euro möchte der Bergbau-Branchenprimus nicht bieten. Allerdings halten sich Spekulationen, dass noch ein konkurrierender Bieter auf den Plan treten könnte
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Branchenprimus BHP Billiton: Bei 39 Mrd. Euro ist die Schmerzgrenze erreicht. Quelle: Reuters

Branchenprimus BHP Billiton: Bei 39 Mrd. Euro ist die Schmerzgrenze erreicht.

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HB TORONTO. Der Bergbau-Branchenprimus BHP Billiton will sich den weltgrößten Düngemittelkonzern Potash nicht um jeden Preis einverleiben. BHP werde sich bei einem zu hohen Gebot eines Rivalen für Potash zurückziehen, sagte BHP-Chef Marius Kloppers am Dienstag in einem Interview mit den kanadischen Sender Business News Network. Sollte ein Konkurrent eine Offerte abgeben, die eine bestimmte Grenze überschreite, werde der Bergbauriese definitiv aussteigen.

BHP bietet 39 Mrd. Dollar für Potash. Der K+S-Konkurrent weist die Offerte als zu niedrig zurück.Eine Aufstockung kommt für Kloppers momentan nicht infrage. Allerdings halten sich Spekulationen, dass noch ein konkurrierender Bieter auf den Plan treten könnte.

Medienberichten zufolge hat der chinesische Chemiekonzern Sinochem Interesse und die Regierung in Peking in der Sache um Hilfe gebeten. Sollten die Chinesen tätig werden, so erwarten Branchenexperten ein Konsortium mehrerer Bieter - was einen Erfolg des Angebots allerdings erschweren könnte.

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