Power Machines Siemens einigt sich mit russischem Stahlmagnaten

Der Siemens-Konzern und der russische Milliardär Alexej Mordaschow gehen eine strategische Partnerschaft beim russischen Energieanlagenbauer Silowyje Maschiny (Power Machines) ein. Der deutsche Technologiekonzern wird nun die technische Führung des russischen Turbinenbauers übernehmen.
Das Logo von Power Machines: Siemens ist an dem russischen Turbinenbauer beteiligt. Foto: Archiv

Das Logo von Power Machines: Siemens ist an dem russischen Turbinenbauer beteiligt. Foto: Archiv

HB MÜNCHEN. Mordaschow habe über seine Gesellschaft Highstat Ltd. den bisher vom russischen Mischkonzern Interros gehaltenen 30,4-Prozent-Anteil an Power Machines übernommen, teilte Siemens am Freitag mit. Der Vereinbarung zufolge werde Mordaschow damit als größter Anteilseigner den Unternehmenschef von Power Machines stellen, während Siemens den für das operative Geschäft verantwortlichen Vorstand ernennen werde.

Ende September hat Siemens auf sein Vorkaufsrecht für das Interros-Paket an Power Machines verzichtet, nachdem das russische Kartellamt eine Mehrheitsübernahme untersagt hatte. Siemens besitzt bereits eine Sperrminorität von 25 Prozent plus einer Aktie an Power Machines. Neben Interros will sich auch der russische Stromversorger EES Rossii von seinem Anteil von 25 Prozent plus einer Aktie trennen. Knapp 20 Prozent der Aktien von Power Machines sind in Streubesitz. Mordaschow kontrolliert auch den russischen Stahlkonzern Severstal.

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