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Preisanhebungen nicht ausgeschlossen Salzgitter-Konzern mit Ergebniseinbruch

Der zweitgrößte Stahlerzeuger Deutschlands hat 2003 einen deutlichen Ergebnisrückgang verzeichnet. Neben dem anhaltend schwierigen Röhrengeschäft belastete der schwache Dollar-Wechselkurs die Bilanz des stark international operierenden Unternehmens.

HB HANNOVER. Das Ergebnis vor Steuern (Ebt) habe 42,5 Mill. € betragen nach einem Gewinn von 72,5 Mill. € im Jahr davor, teilte Deutschlands zweitgrößter Stahlerzeuger am Donnerstag mit. Der Vorstand hatte zuvor Schlimmeres befürchtet und nur mit 35 Mill. € Vorsteuergewinn gerechnet.

„Der Ausblick auf die kommenden Monate gestaltet sich vergleichsweise positiv, obwohl einige externe Faktoren, die bereits das vergangene Geschäftsjahr beeinträchtigt haben, nach wie vor existent sind,“ gab das Management bekannt. Für die zweite Jahreshälfte 2004 schloss Salzgitter weitere Preisanhebungen für sämtliche Walzstahlprodukte nicht aus. Für Flachstahl und Grobbleche folgte Salzgitter dem Beispiel anderer Stahlhersteller und erhöhte bereits die Preise.

Im Geschäftsbereich Röhren sei ab der zweiten Jahreshälfte 2003 ein „gewisser Erholungstrend“ verzeichnet worden, teilte Salzgitter mit. Bereits im zweiten Halbjahr 2003 habe sich die Nachfrage wieder belebt. Zum Jahresende seien bedeutende Aufträge für den Großröhrenbereich gebucht worden, so dass sich nun auch auf der Erlösseite ein positiver Trend abzeichne. Für 2003 spiegele sich im rückläufigen Umsatz auf 0,9 (Vorjahr: 1,1) Mrd. € und dem Einbruch beim Vorsteuergewinn auf lediglich 2,6 (76,8) Mill. € neben der allgemeinen Wirtschaftsflaute auch die Schwäche des Dollar wider.

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