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Probleme bei Shell Auch im Nigerdelta tritt Öl aus

Der Ölkonzern Shell macht Schlagzeilen mit einem Ölunfall in der Nordsee. Doch auch im Nigerdelta ist erneut Öl ausgetreten. Das Unternehmen führt die Lecks in der Pipeline auf Sabotage zurück.
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Ölverschmutzungen im Nigerdelta könnten noch 30 Jahre lang Probleme bereiten, so ein UNEP von April 2011. Quelle: dpa

Ölverschmutzungen im Nigerdelta könnten noch 30 Jahre lang Probleme bereiten, so ein UNEP von April 2011.

(Foto: dpa)

LagosDie jüngsten sechs Öllecks im Nigerdelta sind laut dem Konzern Shell durch Sabotageakte entstanden.

Die in den vergangenen zwei Wochen aufgetretenen Risse an der 33 Kilometer langen Pipeline Okordia-Rumuekpe im nigerianischen Staat Bayelsa seien durch Metallsägen verursacht worden, erklärte das Unternehmen am Montag. Zudem sei austretendes Öl angezündet worden.

Eine Gruppe von 100 Frauen aus einem nahegelegenen Dorf habe Shell-Mitarbeiter daran gehindert, die Schäden zu reparieren, hieß es in der Stellungnahme des Konzerns.

Shell macht Diebe und militante Kämpfer für den Großteil der Ölunfälle in der Region verantwortlich. Die Bevölkerung und Umweltschützer geben dem Konzern hingegen die Schuld an der Armut und den weitreichenden Umweltschäden in der Region.

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  • dapd
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