Produktionsprozesse in der Autoindustrie Wenn das Band nicht mehr läuft

Die Lieferketten in der modernen Autoindustrie sind hochautomatisiert und durchgetaktet. Produktionsprozesse sind genau aufeinander abgestimmt, was schnell zu Problemen führen kann, wenn sich Zulieferer quer stellen.
Wenn die Lieferkette unterbrochen wird, dann kommt die gesamte Produktion schnell ins Stocken. Quelle: Reuters
VW-Produktion in Wolfsburg

Wenn die Lieferkette unterbrochen wird, dann kommt die gesamte Produktion schnell ins Stocken.

(Foto: Reuters)

Die Lieferketten sind hochautomatisiert, der Takt ist genau vorgegeben, die Lagerzeiten sind gering. Moderne Fahrzeugwerke funktionieren wie ein Uhrwerk – die Prozesse sind penibel aufeinander abgestimmt, um die Produktion so effizient und kostengünstig wie möglich zu gestalten. Doch gerade diese enorm komplexen Planungen können durch äußere Einflüsse schnell ins Stocken geraten. Das zeigt nicht nur der aktuelle Fall bei Volkswagen.

Selbst nachrangige oder relativ kleine Zulieferer stellen die großen Autobauer mitunter vor Probleme. Schon in den vergangenen Jahren standen häufig die Bänder still, wenn ein Zulieferer seinen Verpflichtungen nicht nachkommen konnte oder wollte.

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