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Prognose erhöht Conti sieht kein Ende des Booms

Der Autozulieferer hebt seine Umsatz- und Gewinnprognose an. Anders als andere Konzerne befürchtet Continental keine Abschwächung der Konjunktur.
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Continenal-Schriftzug auf einer Motorhaube. Quelle: dpa

Continenal-Schriftzug auf einer Motorhaube.

(Foto: dpa)

Frankfurt Der Autozulieferer Continental hat seine Umsatz- und Ergebnisprognose für 2011 erhöht. Der Konzern erwartet nach Angaben vom Freitag nun einen Umsatz von mindestens 29,5 Milliarden Euro, statt bislang mehr als 28,5 Milliarden Euro. Die bereinigte Ebit-Marge soll auf rund 10 Prozent von 9,7 Prozent im
Vorjahr steigen.

„Wir sehen zum gegenwärtigen Zeitpunkt keinen Grund dafür, dass sich die gute Ergebnisentwicklung im zweiten Halbjahr 2011 gegenüber dem ersten Halbjahr abschwächen wird“, sagte der Vorstandsvorsitzende Elmar Degenhart anlässlich der Veröffentlichung der Halbjahresdaten.

Die Rohstoffkostenbelastung der Reifensparte Rubber Group werde trotz der inzwischen leicht rückläufigen Naturkautschukpreise für 2011 bei 850 Millionen Euro liegen, erklärte Degenhart. Grund seien vor allem die unter anderem wegen der Naturkatastrophe in Japan sprunghaft gestiegenen Preise für Synthesekautschuk. Diese Entwicklung werde insbesondere die Divisionen Pkw-Reifen und Conti Tech im zweiten Halbjahr belasten.

Im zweiten Quartal stieg der Umsatz des Reifen- und Autotechnikherstellers auf 7,53 Milliarden Euro (Vorjahr 6,66 Milliarden), das bereinigte operative Ebit legte auf 749,8 Millionen Euro von 702 Millionen im Vorjahreszeitraum zu. Damit traf der Konzern die durchschnittlichen Prognosen der Analysten.

  • rtr
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