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Prozess um Millionenprämien in Düsseldorf Mannesmann-Prozess kostet Millionen

Der Mannesmann-Prozess um Millionenprämien für Manager hat selbst Millionen verschlungen. Im Falle von Freisprüchen werden die Steuerzahler für einen Teil der Summe aufkommen müssen.

HB DÜSSELDORF. Allein die Kosten für die Verteidigung von Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann beziffert das Geldinstitut auf 1,9 Millionen Euro. Die Staatskasse wird aber nur einen geringen Teil dieser Summe erstatten.

Bei einem Freispruch übernimmt sie die Prozesskosten und fast 400 Euro pro Verhandlungstag für jeden der zwölf Verteidiger. Die tatsächlichen Honorare für die Verteidiger betragen ein Vielfaches - die Differenz tragen die Angeklagten selbst. Hinzu kommen Ausgaben für Dolmetscher, Wachtmeister, Schöffen und die Entschädigung für die 55 Zeugen samt ihrer Anwälte.

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