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PSA kauft Opel Keine Zeit für Nostalgie

PSA verkündet den Kauf von Opel. Die Franzosen wollen dem Autobauer bis 2020 Zeit geben, um wieder Gewinne zu erzielen. In den kommenden Jahren sollen sich die Opel-Standorte einem harten, internen Wettbewerb stellen.
06.03.2017 - 18:32 Uhr
Eine 88 Jahre lange Partnerschaft der Rüsselsheimer mit dem US-Autokonzern General Motors endet mit der Übernahme durch PSA. Quelle: AFP
Statue des Firmengründers Adam Opel

Eine 88 Jahre lange Partnerschaft der Rüsselsheimer mit dem US-Autokonzern General Motors endet mit der Übernahme durch PSA.

(Foto: AFP)

Düsseldorf/Paris Der portugiesische PSA-Chef Carlos Tavares gilt nicht umsonst als Meister der Effizienz. Nur wenige Minuten dauerte sein Statement vor der Weltpresse, in dem er am Montag nicht weniger als europäische Autogeschichte verkündete. Die Franzosen übernehmen die deutsche Automarke Opel, erklärte Tavares in seiner Konzernzentrale. Damit endet eine 88 Jahre lange Partnerschaft der Rüsselsheimer mit dem US-Autokonzern General Motors.

Doch für historische Rückblicke nahm sich Tavares an diesem Montag wenig Zeit, er schaute lieber nach vorn. Es sei eine „erregende Perspektive, stabil die Nummer zwei auf dem europäischen Markt zu sein“, erklärte Tavares – und damit war schon viel darüber gesagt, was man sich bei PSA vom Opel-Kauf verspricht: Größe. Mit 17 Prozent Marktanteil rangiert PSA/Opel künftig nur noch hinter VW in Europa. Gemeinsam will man 1,7 Milliarden Euro pro Jahr einsparen – bei der Entwicklung, beim Einkauf und möglicherweise irgendwann auch beim Personal.

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