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Quartalszahlen Eigene Übernahme beschert Demag Verlust

Die Übernahme durch Terex hat Demag Cranes im dritten Quartal seines Geschäftsjahres einen Verlust von 24 Millionen Euro einfahren lassen. Und das, obwohl der Kranbauer seinen operativen Gewinn kräftig gesteigert hat.
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DüsseldorfDer Kranbauer Demag Cranes hat im dritten Quartal seines Geschäftsjahres 2010/11 dank florierender Geschäfte Umsatz und operativen Gewinn kräftig gesteigert. Allerdings fiel im Zeitraum April bis Juni ein Nettoverlust von 24 Millionen Euro an nach einem Gewinn von 4,1 Millionen vor Jahresfrist, wie Demag am Dienstag mitteilte.

Als Grund für den Fehlbetrag nannte der Konzern Kosten von 23,7 Millionen Euro im Zusammenhang mit der Übernahme durch den US-Baumaschinenkonzern Terex sowie Steuereffekte. Der Umsatz legte dagegen im Berichtszeitraum um knapp 27 Prozent auf 260,3 Millionen Euro zu, der bereinigte operative Gewinn (Ebit) sogar um 86,5 Prozent auf 18,7 Millionen.

„Wir sind mit dem Geschäftsverlauf sehr zufrieden und liegen im Hinblick auf unsere Jahresprognose auf Kurs“, erklärte Vorstandschef Aloysius Rauen. Für die Umsatzentwicklung sei er daher zuversichtlich, die bisher genannte Bandbreite von 1,02 bis 1,05 (Vorjahr: 0,931) leicht zu übertreffen und 1,06 Milliarden zu erreichen. Bei der operativen Umsatzrendite (Ebit-Marge) peilt Rauen nun 6,4 Prozent an. Bislang hatte er 6,1 bis 6,5 (5,8) Prozent in Aussicht gestellt.

Demag gehört inzwischen zu über 80 Prozent zum US-Konzern Terex. Nach einer wochenlanger Hängepartei hatte Terex sein Übernahmeangebot für Demag Mitte Juni um 3,75 Euro je Aktie auf 45,50 Euro je Aktie aufgestockt. Nachdem das Demag-Management wie auch Großaktionäre und Analysten die erste Offerte für unzureichend erklärt hatten, stimmten sie dem aufpolierten Angebot zu, das auch Standort- und Beschäftigungsgarantien beinhaltet.

  • rtr
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