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Ambitionierter Fresenius-Chef

Stephan Sturm gibt seine Jahresziele trotz Währungsturbulenzen nicht auf.

(Foto: Reuters)

Quartalszahlen Fresenius weiter auf Wachstumskurs – die Blitzanalyse

31.07.2018 Update: 31.07.2018 - 14:20 Uhr Kommentieren

Frankfurt Der Gesundheitskonzern Fresenius hat am Dienstagmorgen Zahlen für das zweite Quartal vorgelegt. Die wichtigsten Fakten in Kürze.

  • Währungsbereinigt stieg der Umsatz von April bis Juni um fünf Prozent. Währungsumrechnungseffekte machen sich allerdings negativ bemerkbar, insgesamt blieb der Umsatz mit 8,38 Milliarden Euro nahezu unverändert.
  • Der operative Gewinn (Ebit) sinkt im zweiten Quartal um drei Prozent auf 1,15 Milliarden Euro, aber auch hier wirken die Währungsumrechnungseffekte insbesondere zum Dollar und chinesischen Yuan. Ohne diese wäre das operative Ergebnis um zwei Prozent gestiegen.
  • Das Konzernergebnis steigt um drei Prozent (sieben Prozent währungsbereinigt) auf 472 Millionen Euro. Der Sondererlös aus dem Verkauf eines Ärztenetzwerks der Tochter Fresenius Medical Care ist hierbei noch nicht berücksichtigt.

Fresenius ist weiter auf Wachstumskurs – die negativen Währungseinflüsse sind Umrechnungseffekte und beeinträchtigen die organische Entwicklung nicht. Alle Geschäftsbereiche wachsen. Beim Ergebnis bringt ein Sondereffekt zusätzlichen Schub. Fresenius Medical Care hatte Ende Juni den Verkauf eines Ärztenetzwerks in den USA abgeschlossen. Der Dialysekonzern realisierte durch den Verkauf einen Gewinn von umgerechnet rund 650 Millionen Euro, der fließt gemäß der Beteiligung von Fresenius am FMC zu 30 Prozent in das Ergebnis von Fresenius ein. Diesen Einmaleffekt eingerechnet stieg das Ergebnis des Gesundheitskonzerns im zweiten Quartal um 45 Prozent auf 1,18 Milliarden Euro.

Das fällt positiv auf

Ertragreiche Lösungen: Der Ausblick für die Sparte Kabi wird angehoben - weil das Geschäft mit intravenös zu verabreichenden Arzneimitteln und Ernährungslösungen im ersten Halbjahr gut gelaufen ist und ein Mittel, dessen Marktzulassung überprüft wurde, weiter vertreiben werden darf.

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    Das fällt negativ auf

    Höhere Forderungen: Der operative Cashflow fiel im zweiten Quartal um 15 Prozent auf 1,02 Milliarden Euro. Neben Währungsumrechnungseffekten wirkt sich hier ein Anstieg der Forderungen bei einem Medikament für Dialysepatienten bei Fresenius Medical Care aus.

    Was jetzt passiert

    Erfüllte Erwartungen: Fresenius ist auf gutem Weg, seine Jahresziele für 2018 zu erreichen. Die Prognose, Umsatz und Ergebnis im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich zu steigern, wurde bestätigt. Der Prozess um die abgesagte Übernahme des US-Konzerns Akorn dauert an. Die abschließende Anhörung in dem Fall vor dem zuständigen Gericht im US-Bundesstaat Delaware ist für den 23. August vorgesehen. Mit einem Urteil wird bis zu 90 Tagen danach gerechnet, wobei beide Parteien noch die Möglichkeit haben, Einspruch zu erheben. Fresenius wirft Akorn Betrug im Zusammenhang mit gefälschten Studiendaten vor. Akorn will die Übernahme juristisch durchsetzen. 

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