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Quartalszahlen Siemens in der Blitzanalyse – Digitale Fabrik strahlt, Kraftwerksgeschäft kriselt

02.08.2018 Update: 02.08.2018 - 08:55 Uhr Kommentieren

Kaeser der Umbaumeister? Das ist der Plan des Siemens-Chefs

München Der Technologiekonzern präsentiert nicht nur eine neue Strategie – sondern legt auch Quartalszahlen vor. Das sind die wichtigsten Fakten.

  • Siemens stagniert derzeit nur. Im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres sanken die Erlöse um vier Prozent auf 20,5 Milliarden Euro. Bereinigt um Währungs- und Portfolioeffekte lagen die Umsätze auf dem Niveau des Vorjahres.
  • Hoffnung macht der Auftragseingang. Die neuen Bestellungen legten auf vergleichbarer Basis – währungs- und portfoliobereinigt – um 21 Prozent auf 22,8 Milliarden Euro zu. Gerade die Windkraft-Tochter Siemens Gamesa konnte viele neue Aufträge hereinholen – bei allerdings hohem Preisdruck.
  • Beim Gewinn fallen die Zahlen durchwachsen aus. Das operative Ergebnis im Industriellen Geschäft legte um zwei Prozent auf 2,2 Milliarden Euro zu. Der Nettogewinn sank vor allem wegen Steuereffekten um 14 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro.

Das fällt auf

Sechs von acht Industriedivisionen erreichten die Renditeziele der Zentrale. Doch gibt es Licht und Schatten.

Die Krisensparte „Power and Gas“ mit den Kraftwerken und den großen Gasturbinen ist weiter auf Talfahrt. Die Umsätze brachen um 21 Prozent auf drei Milliarden Euro ein. Das operative Ergebnis sank sogar um 56 Prozent auf 164 Millionen Euro. Nur mit dem Service verdiente Siemens noch Geld.

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    Ertragsperle ist weiter die Digitale Fabrik. Die Division steigerte die Umsätze um zwölf Prozent auf 3,3 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis verbesserte sich um mehr als die Hälfte auf 681 Millionen Euro. Das bedeutet eine stolze Umsatzrendite von 20,9 Prozent.

    Die Bahntechnik, die vor der Fusion mit Alstom steht, konnte den Umsatz um vier Prozent auf 2,1 Milliarden Euro steigern. Das operative Ergebnis sank allerdings leicht auf 177 Millionen Euro. Siemens begründete dies mit einem veränderten Produktmix.

    Wie es weiter geht

    Im Gesamtjahr rechnet Siemens weiterhin mit einem leichten Umsatzwachstum auf vergleichbarer Basis. Die Ergebnismarge soll zwischen 11 und 12 Prozent liegen – ohne Berücksichtigung von Ausgaben für Stellenabbau. Sorgen bereitet dem Konzern die Drohkulisse eines weltweiten Handelsstreits. „Die Investitions-Dynamik könnte sich wegen der geopolitischen Spannungen eintrüben“, warnt Finanzvorstand Ralf Thomas. Besonders die Bedrohung des freien Handels erachtet das exportabhängige Unternehmen als Gefahr.

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