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Quartalszahlen VW-Lkw-Tochter Traton von schneller Markterholung überrascht

Das Lkw- und Busunternehmen Traton legt gute vorläufige Zahlen fürs dritte Quartal vor. Damit liegt die VW-Tochter auch über den Markterwartungen.
21.10.2020 Update: 21.10.2020 - 23:38 Uhr Kommentieren
Die VW-Lkw-Holding Traton hat Zahlen für das dritte Quartal vorgelegt. Quelle: dpa
Produktion von MAN Truck & Bus

Die VW-Lkw-Holding Traton hat Zahlen für das dritte Quartal vorgelegt.

(Foto: dpa)

München Die Volkswagen-Tochter Traton kommt nach eigenen Angaben besser durch die Corona-Krise als erwartet. Der Nutzfahrzeug-Hersteller mit den Marken MAN und Scania hat die Verluste aus den ersten beiden Quartalen von Juli bis September fast aufgeholt und kommt nach neun Monaten auf ein bereinigtes operatives Ergebnis von minus zehn Millionen Euro, wie Traton am Mittwochabend mitteilte.

Unterstützt worden sei dies durch die bereits eingeleiteten Kostenmaßnahmen. Insgesamt habe dies zu einer besseren Gesamtleistung geführt, so der Konzern, dem mit dem US-Truck- und Bushersteller Navistar erst vergangene Woche ein milliardenschwerer Zukauf gelungen war. Wesentliche Leistungsindikatoren des dritten Quartals lägen daher zum Teil deutlich über den Markterwartungen.

So dürfte der Umsatz im dritten Quartal bei etwa 5,7 Milliarden Euro gelegen haben, hieß es in der Mitteilung weiter. In diesem Zeitraum habe das bereinigte operative Ergebnis 210 Millionen Euro betragen und die Umsatzrendite bei rund 3,7 Prozent gelegen.

Angesichts der Entwicklung des dritten Quartals erwartet Traton auch für den Rest des Jahres einen positiven Einfluss auf das Gesamtergebnis. Diese Aussage stehe unter der Annahme, „dass keine weiteren Covid-19-bezogenen signifikanten Einschränkungen der allgemeinen Geschäftsentwicklung auftreten“.

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    Die Pandemie habe zwar immer noch erhebliche Auswirkungen auf das Geschäft, dennoch habe sich der Markt schneller erholt als gedacht, erklärte das im SDax notierte Unternehmen. Die ersten Kosteneinsparungen hätten sich bereits ausgewirkt. Der Umsatz lag nach neun Monaten nach vorläufigen Zahlen mit 15,7 Milliarden Euro um 21 Prozent unter dem Vorjahreswert. Im dritten Quartal erwirtschaftete Traton 5,7 Milliarden Euro. Die Zahlen lägen teilweise deutlich über den Erwartungen der Analysten.

    Im Gesamtjahr dürfte damit ein bereinigter operativer Gewinn zu Buche stehen. Traton erwarte „auch für den Rest des Jahres einen positiven Einfluss auf das Gesamtergebnis“, hieß es in der Mitteilung. Die VW-Tochter wolle spätestens am 10. November eine neue Prognose für das Geschäftsjahr 2020 veröffentlichen. Die Coronakrise hatte die alte Prognose schon im März zur Makulatur gemacht.

    So waren im ersten Quartal die Verkaufszahlen um 20 Prozent auf 46.000 Lastwagen und Busse eingebrochen, der Gewinn um 75 Prozent auf 96 Millionen Euro geschrumpft. Die renditeschwache Münchner Tochter MAN, die den Konzern im ersten Halbjahr in die roten Zahlen gezogen hatte, verhandelt mit der Belegschaft über den Abbau von mehr als 9000 Stellen.

    Traton will die finalen Ergebnisse spätestens am 10. November gemeinsam mit der aktualisierte Prognose fürs Geschäftsjahr 2020 veröffentlichen.

    Mehr: Angebot von VW-Tochter Traton für Navistar reicht noch nicht

    • dpa
    • rtr
    • HB
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