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Raketenbauer Arianespace weiter im Auftrieb

Die Auftragsbücher des europäischen Raketenbauers Arianespace sind gut gefüllt. Das Unternehmen will auch 2015 seine Konkurrenz auf Distanz halten und mehr als zehn Trägerraketen ins All schicken.
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Der europäische Raketenbauer Arianespace rechnet damit, 2015 elf, vielleicht sogar zwölf Trägerraketen ins All zu schicken. Quelle: ap

Der europäische Raketenbauer Arianespace rechnet damit, 2015 elf, vielleicht sogar zwölf Trägerraketen ins All zu schicken.

(Foto: ap)

ParisDer europäische Raketenbetreiber Arianespace will die starke Konkurrenz weiterhin auf Distanz halten. Arianespace bereite nach dem abgelaufenen Rekordjahr auch für 2015 mindestens elf, vielleicht sogar zwölf Starts mit den drei Trägerraketen Ariane 5, Sojus und Vega vor, sagte Arianespace-Chef Stéphane Israel am Dienstag in Paris.

Die Auftragsbücher seien gut gefüllt - mit Dutzenden Satellitenstarts in den kommenden Jahren vom europäischen Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guyana aus.

„Arianespace allein hat im vergangenen Jahr mehr Raketen gestartet als seine drei wesentlichen Konkurrenten zusammen“, hob Israel hervor. Mit den insgesamt 23 in Umlaufbahnen gebrachten Satelliten habe das Unternehmen die Schwelle der 500 in den Weltraum gehievten Weltraumkörper übersprungen. Damit zeichne sich ein Rekordumsatz von 1,37 Milliarden Euro für 2014 ab.

Im begonnenen Jahr werden nach den Angaben europäische Kunden des Raketenbetreibers aus Evry bei Paris einen Schwerpunkt bilden. Neben Galileo-Satelliten für die Europäische Kommission werden dies unter anderen der Wissenschaftssatellit Lisa Pathfinder für die Europäische Weltraumorganisation Esa sowie ein europäischer Wettersatellit sein. Für die Verteidigungsministerien Frankreichs und Italiens soll der militärische Telekommunikationssatellit Sicral 2 gestartet werden.

Nachdem Galileo-Navigationssatelliten wegen technischer Probleme der Sojus-Oberstufe Ende August in einer falschen Umlaufbahn angekommen waren, muss nach Israels Worten Brüssel jetzt über die Daten für die nächsten Galileo-Starts entscheiden. Besonderen Auftrieb erhalte Arianespace durch die Entscheidung der Esa-Minister vom Dezember, bis 2020 eine marktgerechte neue Trägerrakete Ariane 6 bauen zu lassen.

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  • dpa
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