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Raumfahrt Musks Raumfahrtfirma SpaceX will Hunderte Mitarbeiter entlassen

Es soll „schlankere Strukturen“ bei SpaceX geben, sagt das Unternehmen. Insider sprechen dagegen von einer Entlassungswelle bei Elon Musks Weltraumabenteuer.
Update: 12.01.2019 - 08:35 Uhr Kommentieren
Einem Bericht der TA Times zufolge will das Unternehmen jetzt Hunderte Mitarbeiter entlassen. Space X spricht nur von „schlankere Strukturen“. Quelle: AFP
Space X

Einem Bericht der TA Times zufolge will das Unternehmen jetzt Hunderte Mitarbeiter entlassen. Space X spricht nur von „schlankere Strukturen“.

(Foto: AFP)

New York Das Raumfahrtunternehmen SpaceX des Tesla-Gründers Elon Musk will einem Insider zufolge etwa jeden zehnten seiner mehr als 6000 Mitarbeiter entlassen. Das sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person am Freitag der Nachrichtenagentur Reuters und bestätigte damit einen Bericht der LA Times. Das Unternehmen wollte sich auf Nachfrage nicht zur Zahl der Entlassungen äußern. Es sprach lediglich von einer „schlankeren“ Organisation, für die man sich von einem Teil der Belegschaft trennen müsse.

SpaceX will ab 2023 Flüge zum Mond anbieten. Auch Reisen zum Mars möchte Musk möglich machen. Zudem setzt er auf lukrative Aufträge der US-Weltraumbehörde Nasa, des US-Militärs und Satellitenunternehmen. Wiederverwendbare Bauteile der aktuellen Rakete Falcon 9 sollen die Raumfahrt deutlich billiger machen. Musk's Ziel ist es, eine wieder auf der Erde gelandete Trägerstufe der Falcon 9 nach 24 Stunden frisch gewartet wieder zum Start bereit zu haben. Damit will er alle Konkurrenz preislich massiv unterbieten. Außerdem ist die „Falcon Heavy“ für besonders schwere Lasten vorgesehen. Die Weltraumfirma soll nach jüngsten Schätzungen rund 30 Milliarden Dollar wert sein.

Auch Amazon-Gründer Jeff Bezos drückt bei seiner privaten Raketenfirma Blue Origin aufs Tempo. Ebenso engagiert sich sein britischer Milliardärs-Kollege Richard Branson im Geschäft mit Amateur-Astronauten. Nach einem katastrophalen Unfall in 2014 hat sich Virgin Galactic jetzt wieder berappelt, und eine neue Version seines Raumgleiters hat erfolgreich die Grenze zum All erreicht.

Nachdem sich zuletzt die Russen aus der Mondraumfahrt zurückgezogen hatten, wird die Konkurrenz im All wieder größer. Die Chinesen haben jetzt als erste Nation einen Satelliten auf der Rückseite des Mondes gelandet und unmissverständlich ihren Anspruch auf einen vorderen Platz bei den Weltraumnationen angemeldet.

Mit Material von Reuters

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