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Reederei Hapag-Lloyd: Schärfere Abgasauflagen drücken den Gewinn

Die Hamburger Reederei muss Abgasvorschriften einhalten, die die Kosten hochschnellen lassen. Beim Transportvolumen zeigt sich der Konzernchef indes optimistisch.
10.01.2020 - 11:02 Uhr Kommentieren
Die Hamburger Reederei will ihre Flotte ausbauen. Quelle: dpa
Hapag Lloyd

Die Hamburger Reederei will ihre Flotte ausbauen.

(Foto: dpa)

Hamburg Deutschlands größte Container-Reederei Hapag-Lloyd rechnet wegen der schärferen Umweltauflagen mit Belastungen beim Gewinn. Der Umbau von Schiffen und der seit Jahresanfang vorgeschriebene schwefelarme Treibstoff lasse die Kosten hochschnellen, sagte Konzernchef Rolf Habben Jansen am Donnerstagabend vor Journalisten in Hamburg. „Das wird es uns erschweren, ein besseres Ergebnis zu erreichen.“

Der Preisunterschied zwischen dem bisher verwendeten Schweröl und dem neuen Kraftstoff betrage um die 300 Dollar je Tonne, unter starken Schwankungen. Die Mehrkosten für Hapag-Lloyd beliefen sich damit auf mehr als eine Milliarde Dollar.

Er rechne mit Belastungen vor allem in den beiden ersten Quartalen. Beim Transportvolumen sei er indes optimistisch. Trotz geopolitischer Unsicherheiten wie dem Iran-Konflikt gebe es derzeit keine Anzeichen, dass sich die Weltwirtschaft schlechter entwickeln werde.

Anders als befürchtet sei das Transportvolumen im vergangenen Jahr weltweit moderat gewachsen, vermutlich um ein Prozent, sagte Habben Jansen weiter. Im Vergleich dazu habe sich die Hamburger Reederei mit einem Zuwachs um 1,5 Prozent etwas besser geschlagen. Der Trend werde sich im laufenden Jahr vermutlich fortsetzen. „Ich würde erwarten, dass das Wachstum beim Volumen in 2020 einen Tick über dem von 2019 liegen wird.“

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    Die Hamburger Linienreederei erwäge den Kauf von neuen Containerschiffen in der Klasse von mehr als 20.000 Containern Tragfähigkeit. „Unsere Flotte sollte aus großen, mittelgroßen, mittleren und kleineren Schiffen bestehen“, sagte Rolf Habben Jansen. Hapag-Lloyd betreibe bei einer Gesamtflotte von rund 230 Schiffen nur sechs Großschiffe, die aus einer Fusion stammen.

    Da sei es naheliegend, auf zwölf Schiffe aufzustocken, die für einen vollen wöchentlichen Containerdienst zwischen Europa und Asien erforderlich seien. Entscheidungen seien aber noch nicht getroffen. Habben Jansen würde gern Schiffe bestellen, die mit flüssigem Erdgas LNG betrieben werden – „wenn es wirtschaftlich machbar ist“.

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    • dpa
    • rtr
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