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Reifenvorstand Nikolai Setzer: Conti baut behutsam den Nachfolger für Elmar Degenhart auf

Der Reifenvorstand bekommt eine Sonderrolle im Unternehmen – und damit gute Chancen, der Kronprinz von Conti-Konzernchef Degenhart zu werden.
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Der Vorstands der Reifensparte soll auf lange Sicht den Gesamtkonzern führen. Quelle: imago/Sven Simon
Nikolai Setzer

Der Vorstands der Reifensparte soll auf lange Sicht den Gesamtkonzern führen.

(Foto: imago/Sven Simon)

DüsseldorfContinental beginnt bereits mit einem sehr langfristig angelegten Aufbau eines Nachfolgers für Vorstandschef Elmar Degenhart, 60. Nikolai Setzer, 47, im Vorstand des Automobilzulieferers verantwortlich für das Reifengeschäft, bekommt zum 1. April eine herausgehobene Position im Vorstand und wird Sprecher des neu geschaffenen „Automotive Board“.

Darin fasst Conti wesentliche Bereiche des klassischen Zuliefergeschäfts zusammen. „Mit den Personalentscheidungen auf Vorstandsebene unterstützen wir die derzeitige Neuaufstellung der Organisation“, sagte Aufsichtsratschef Wolfgang Reitzle zur Berufung Setzers am Donnerstag. In der Führung von Conti werde damit Kontinuität gesichert.

Der Wirtschaftsingenieur Setzer gehört dem Vorstand seit fast zehn Jahren an. Die von ihm geleitete Reifensparte ist der große Ertragsbringer, zweistellige Renditen sind zum Standard geworden. Mit den Reifen verdient Continental deutlich besser als mit dem Zuliefergeschäft. Offiziell will Conti nicht bestätigen, dass Setzer Nachfolger des Konzernchefs werden soll. „Das ist Sache des Aufsichtsrats“, sagte ein Sprecher.

Doch alle Indizien deuten darauf hin, dass genau das passiert. Nach der Zeit als Reifenvorstand soll sich Setzer nun im Zulieferbereich bewähren. Mit 47 ist er jünger als die meisten anderen Vorstände. Setzers Vertrag als Sprecher Automotive läuft bis 2024 – dann endet Degenharts Kontrakt.

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