Renault-Joint-Venture genehmigt China macht Franzosen ein Willkommensgeschenk

Renault darf in Zukunft Autos in China bauen: Peking stimmt einem Gemeinschaftsunternehmen mit Dongfeng zu, kurz bevor Premier Ayrault eintrifft. Dongfeng ist auch mit Renaults französischem Konkurrenten verbandelt.
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Das Renault-Modell „Dezir“: Dongfeng und Renault wollen gemeinsam vor allem Geländelimousinen und Mehrzweckfahrzeuge bauen, sowie Hybrid- und Elektroautos. Quelle: AFP

Das Renault-Modell „Dezir“: Dongfeng und Renault wollen gemeinsam vor allem Geländelimousinen und Mehrzweckfahrzeuge bauen, sowie Hybrid- und Elektroautos.

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PekingAls letzter der zehn großen Autobauer kann auch der kriselnde französische Konzern Renault künftig Fahrzeuge in China bauen: Wenige Stunden vor Ankunft des französischen Premiers Jean-Marc Ayrault teilte die Entwicklungs- und Reformkommission in Peking am Donnerstag mit, dass sie ein Gemeinschaftsunternehmen von Renault und dem chinesischen Autobauer Dongfeng genehmigt habe.

In Wuhan in der zentralchinesischen Provinz Hubei wollen die beiden Firmen künftig 150.000 Autos pro Jahr produzieren – womöglich auch mehr, wie Dongfeng erklärte.

„Das ist das Willkommensgeschenk der chinesischen Regierung", sagte Industrieminister Arnaud Montebourg. Der Premier sagte, das Gemeinschaftsunternehmen eröffne einem französischer Autohersteller Perspektiven auf dem gigantischen chinesischen Markt, der dort bislang fast nicht existent sei.

Dongfeng - Ostwind - arbeitet bereits mit anderen westlichen Autoherstellern zusammen, etwa mit dem Renault-Wettbewerber PSA Peugeot Citroën, mit Honda und Nissan aus Japan oder dem schwedischen Lkw-Bauer Volvo. Renault hat es lange seinem Partner Nissan überlassen, Autos in China zu verkaufen. Nissan hat dort einen Marktanteil von 7,7 Prozent.

In dem Gemeinschaftsunternehmen mit Dongfeng will Renault vor allem Geländelimousinen - sogenannte Sport Utility Vehicles (SUV) - und Mehrzweckfahrzeuge bauen, sowie Hybrid- und Elektroautos, wie die Unternehmen mitteilten. China ist der größte Automarkt der Welt und für Europas Hersteller ein Absatzgebiet, das ihnen anders als der europäische Markt noch Wachstum ermöglicht.

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1 Kommentar zu "Renault-Joint-Venture genehmigt: China macht Franzosen ein Willkommensgeschenk"

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  • Britische Taditionsmarke GM??
    Sollte wohl eher MG heißen...

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