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Renault und Fiat Chrysler Autoskandale erschüttern die Börsen

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Fiat-Chrysler soll Absatzzahlen manipuliert haben

Teure Angelegenheit: Kommt die Milliardenklage gegen VW?

Renault-Rivale Peugeot erklärte, nicht von Betrugsermittlern durchsucht worden zu sein. Die Abgastests des Energieministeriums wiesen keine Anomalitäten auf.

Doch die Durchsuchungen bei Renault sind nicht die einzige Nachricht, die die Märkte bewegt. Die Aktie von Fiat Chrysler fiel in New York vorbörslich um fast acht Prozent. In Italien wurden die Papiere vom Handel in Mailand ausgesetzt, nachdem sie um mehr als neun Prozent eingebrochen waren.

In den USA wird über eine Klage gegen das Unternehmen berichtet. Der Fachzeitschrift „Automotive News“ zufolge werfen zwei Händler aus Chicago dem Konzern die Manipulation von Absatzzahlen vor. Laut der Website soll das Unternehmen Händlern Geldzahlungen angeboten haben, wenn sie unverkaufte Wagen als verkaufte Fahrzeuge auflisteten. „Automotive News“ zitierte einen US-Sprecher der Autofirma mit den Worten, er könne nichts zu den Vorwürfen sagen, da noch keine Unterlagen zu der Klage vorlägen.

Ein Sprecher des Unternehmens erklärte gegenüber der Zeitung, dass die Klageschrift noch nicht eingegangen sei. Später äußerte sich Fiat-Chrysler doch noch: „Die Firma glaubt, dass der Vorwurf unbegründet ist“, hieß es in Mailand. Im US-Markt hat der Konzern seine Verkaufszahlen laut eigener Statistik 69 Monate in Folge gesteigert.

„Die Nachrichten kommen zur Unzeit“, meinte eine Händler des Finanzhauses Mediobanca Securities. Automobilaktien seien bereits durch den Abgasskandal bei Volkswagen in Mitleidenschaft gezogen worden. Der Markt sei nervös und reagiere womöglich überzogen.

Im Sog der Kursstürze bei Renault und Fiat bauten die anderen europäischen Autobauer ihre Kursverluste aus. Die Peugeot-Aktie verlor 5,2 Prozent, Volkswagen-Papiere notierten drei Prozent niedriger. BMW und Daimler büßten bis zu vier Prozent ein.

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  • th
  • afp
  • rtr
  • dpa
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27 Kommentare zu "Renault und Fiat Chrysler: Autoskandale erschüttern die Börsen"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Herr dM

    Sie in Deutschland sind oft von Dauerpessimismus, Schwarzmalerei und Neid geprägt. Dies kenne und erlebe ich in der Tat hier nicht.

    Den Menschen geht es hier durchweg wirtschaftlich schlechter und ihre Sorgen sind hier Luxussorgen. Ihnen allen geht es in Deutschland sehr sehr gut und deshalb sind sie haeufig Opfer rechtspopulistischer Rattenfaenger, die Ihnen jeden Tag bittere Luegen auftischen. Für diese Jammerei auf Hoechstniveau muss man sich wirklich schämen.

    Menschen, die sich sachlich Sorgen machen, schliesse ich ausdrücklich von der Kritik aus. Dies setzt aber voraus, dass man sich nivaeuvoll und sachlich auf Augenhoehe austauscht. Etwas was man hier im Forum kaum findet.

  • Quatsch, die haben alle Tests eingehalten. (...)

    Beitrag von der Redaktion editiert. Bitte bleiben Sie sachlich.

  •  
    Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

  • Gratuliere, und willkommen im Club, sehr korrekter Zweitwagen.
    Ich habe auch nur Stuttgarter Hersteller im Fuhrpark, als Arbeitstier und Erstwagen lass ich aber nichts auf meinen Benz Diesel kommen, bin halt viel unterwegs.

  • Wieso die Amis?

    VW hat betrogen. Und VW hat das so zugegeben.
    Also immer schön bei den Fakten bleiben.


    Sie haben in Deutschland eini Problem mit Ihrem ueberforderten und Industrie hörigen Bundesverkehrsminister.

  • Da hat nichts mit Sozialismus zu tun.

    Stecken sie die Verbrecher in Nadelstreifen wegen vorsaetzlichem Betrug und Korruption in den Knast. Wuerde es der hier im Forum von den meisten beliebte Putin machen.

    Eigenartig, dass die meisten Rechtspopulisten in Deutschland derart doppelzuengig daher reden.

  • Nach dem Motto: „Wasch mir den Pelz aber mach mich nicht nass..“. Sie haben schon Recht Herr Marc Hofmann. Politiker sind in der Regel heuchlerische Pololisten, immer bestrebt dem Wahlvolk nach dem Mund zu reden. Und der will, immer von der Furcht getrieben man könne ihm ja etwas von seinem bequemen Leben wegnehmen, halt Ökologie, Ökologie, Ökologie. Dabei erlaubt er sich aber sehr wohl jedes Jahr mindestens einmal mit einem die Umwelt, pro Passagier, schwer belastenden Jet in den Urlaub zu fliegen, sich mindestens ein Auto, nicht selten einen SUV mit allen Komfort, elektronischen Helferlein, Klima etc. etc. um Kinderchen zur Schule zu fahren, zu leisten, es im Winter auch sehr schön warm zu haben u.s.w., u.s.w…
    Und die Klimaziele, die die Politik den Autoherstellern (die ja auch noch sehr wohl Arbeitsplätze erhalten und schaffen sollen) vorgibt, sind mit den Marktanforderungen (eben SUV etc.) nicht realisierbar. Sonst verkauft man dem heuchlerischen Volk eben keine Autos mehr. Was denn nun? Eine besoffenen Frau und gleichzeitig ein volles Fass geht eben nicht.
    Michael Jackson hatte schon recht in einem seiner Lieder als er dort sang: „And when you want to make the world a better place, take a look at your self and than make the change…“.

  • Herr dM

    Folgt man Ihrer Logik, dann sind die Angaben, Gesetze zur Einhaltung der Emissionsvorschriften in Deutschland ueberfluessig und Gestzgeber wie auch Verbraucher duerfen vorsaetzlich betrogen werden.

    Irgendwie steht das diametral im Widerspruch zu dem, was Sie hier täglich in puncto Arbeit der Bundesregierung posten.

    Trotzdem aendert das nichts an der Tatsache, dass VW und weitere Automobilhersteller vorsätzlich betrogen haben. Im uebrigen fahe ich ein Fahrzeug, as in puncto Sicherheit, Robustheit und Zuverlässigkeit den Erfordernissen von uns entspricht . Ich lebe nicht in Europa.



  • Wenn das so weiter geht, sitzen wir auf Sicht alle auf´m Pedelec oder in einem E-Trabbi.heisst dann nur anders. Den Sozialismus in seinem Lauf.....

    Betreutes Fahren der Zukunft:

    https://en.wikipedia.org/wiki/Google_self-driving_car#/media/File:Google_self_driving_car_at_the_Googleplex.jpg

  • Ich bin nicht betroffen. Fahre Porsche 911 mit 6 Zylinder Ottomotor.

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