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Deutschland hat sich zu lange auf Europa konzentriert. Jetzt kann es die europäische Wirtschaft nicht mehr vor dem Absturz bewahren. Seit Ausbruch der Bankenkrise vor fünf Jahren ist der Kontinent der Verlierer.

Kommentare

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  • Das alles kommt nicht nur von den entsprechenden Krisen, sondern von der "heiliggesprochenen" Niedriglohnpolitik.
    Da Kostensenkung fast nur über die Löhne betrieben wird, kann der Absatz nur zusammenbrechen. Dem Markt fehlen schlicht die kaufkräftigen Kunden.
    Eine simple Logik, die jeder Studienanfänger einmal gelernt hat. Was lehren sie eigentlich heute an den Eliteuniversitäten?

  • In letzter Konsequenz wird nur das bedingungslose Grundeinkommen diese Zwickmühlen-Situation bereinigen können. Weil das wird eine direkte Investition in die Kaufkraft der Einwohner. Und es vereinfacht phänomenal den ganzen historisch gewachsenen Filz aus Steuereinhebung, Sozialleistung, Arbeitslosenvers., Renten, usw. (kein Versicherungsunternehmen hätte übrigens so etwas wie die Arbeitslosenversicherung genehmigt bekommen! Weil mittlerweile pure Abzocke!).

  • Ökonomen befinden sich im Krieg und der Euro steckt in einer Krise? Wertigkeit?
    Krieg ist ein besonders gewalttätiges und blutiges unterfangen, während eine Krise oft einen Wendepunkt markiert.

    Mal zurückdenken. Wie begann die Krise? Zunächst platzte 2007 der spekulativ aufgeblähte US-Immobilienmarkt. Kurz darauf die spanische Immobilienblase. Das schlug durch auf viele Finanzdienstleister und Banken, auch deutsche.

    2008 kam Licht ins Hinterzimmer, Lehman Inc. gab einen fetten Verlust von 4 Mrd. US-Dollar bekannt. Kurz darauf führte die Bank zwei Kapitalerhöhungen durch, 4 Mrd. und 5 Mrd. Dollar (so dumm sind Aktionäre wirklich). Restrukturierung - das gros der Investmentsparte, Gewerbeimmobilien und andere illiquide Vermögenswerte sollten verkauft werden. Der naive Plan scheiterte. Lehman ging insolvent.
    Dann stürzten die staatlichen Hypthekenbanken Fanny Mae und Freddy Mac ab, beide mit Superbonitätsbewertung und günstigem Refinanzierungszins.

    George W. Bush, Säufer, gläubiger Kriegstreiber und Pleiteprofi, schnürte eilig das fetteste Rettungspaket der Welt. Merkel hinterher das zweitfetteste - alles auf Treu und Glauben.
    Immobilienblase, Bankenkrise, Finanzkrise, Wirtschaftskrise, das war der Ablauf. Bilanzen hinterfragen, Konten überprüfen, Indizien sichern? Trotz der unglaublichen Summen und dem Erdbeben in der Weltwirtschaft - Fehlanzeige. Hätte wohl auch Jahrzehnte gedauert und eines armeestarken Rudels ausgebuffter Spürhunde.

    Seitdem drucken die Regierungen Geld und plündern gewohnheitsmäßig die Konten der Bürger mit immer derselben Begründung - seit 5 Jahren. Hätte nicht angedacht werden können, die Wirtschaft direkt zu versorgen, oder gesunde Institute zu beauftragen, statt über Kniebruch die, welche gerade wegen Spielsucht ganze Länder verwüstet haben?

    Sind Bush und Merkel derart herausragende Kapazitäten im Weltwirtschafts-und Interbankengeschäft? Anzunehmen, daß alles wahr sei, was behauptet wird, ist reichlich einfältig.


  • Ob das in den USA praktizierte Hire-and-Fire so erstrebenswert ist sei mal dahingestellt. Aber das hier noch als einen Hauptgrund fuer die ach so tolle Profitabilität der amerikanischen Unternehmen aufzuführen ist ja geradezu lächerlich. Das durch die hohe Arbeitslosigkeit und die vielen Stuetzungsmassnahmen der amerikanische Haushalt seit der Finanzkrise mittlerweile schlechter dasteht als der deutsche, wird auch mit keiner Silbe erwähnt. Und übrigens wusste ich garnicht, dass auch Ölunternehmen innovativ sein können, hahaha! Zum Thema chinesische Banken, da steht ja schon ganz richtig regulierte Zinsen, man scheint aber trotzdem begeistert ob der hohen Gewinne. Und wieviele faule Kredite da in den Büchern sind, möchte ich auch nicht wissen. Ich lese seit langer Zeit Handelsblatt, aber die Qualität der Artikel wird einfach immer schlechter!

  • "Deutschland hat sich zu lange auf Europa konzentriert".

    Nein, Deutschland hat sich zu wenig um Europa gekümmert.
    Westeuropa muss sich mit aller Macht mit Osteuropa verbünden. Russland, Ukraine, Georgien, Armenien usw.

    Wenn Europa eins wird, sich know how und Ressourcen zusammen tun, dann ensteht ein Staatengebilde, was es mit China aufnehmen kann. Mit den USA sowieso.

    Der kalte Krieg hat sich in den Köpfen festgesetzt und wie unsere Oma haben wir immer noch soviel Angst vor den "Russen".

    Aber vielleicht wachen unsere Politiker irgendwann auf und stellen fest, wie groß Europa wirklich ist.

  • "Nein, Deutschland hat sich zu wenig um Europa gekümmert."
    Genauso siehts aus.

  • In den USA sind alle Amerikaner, in China sind alle Chinesen. In Europa ...
    Kein Politiker in keinem Land hat Interesse and zentrale Machtstrukturen. Es wird gegen ESM und gegen die EUdSSR gedonnert. Wir sind keine Nation. Jedes Land hat nur Eigeninteressen. Europa wird nicht mehr das sein was es war. Veraltete Menschen auf dem alten Kontinent, ein Museumsstück.

  • Dacor bis auf die Banken.Wenn die chinesische Immobilenblase platzt,ist aus die Maus.

  • Exxon und Chevron sind Ölmultis-sie machen astronomische Gewinne wegen der hohen Energiepreise, die Unsicherheit um den Arabischen Frühling und das Gelddrucken. Wal-Mart ist eine Supermarktkette. Wo liegt bitte die Innovation bei solche Unternehmen. Wie kann man so ein Schwachsinn in Wirtschaftszeitungen schreiben. Die Gewinne von europäischen Unternehmen brechen ein, weil der Euro seit 2 Jahren hin-und herfliegt . Die Marktanteile Deutschlands im Welthandel sind stabil geblieben und sogar außerhalb Europas gestiegen. Italien hat seit Jahren Handelsüberschuss. Die EU Staaten haben den Import eingestellt und durch den einbrechenden Euro werden die PRodukte von Europäischen Konzerne günstiger-dieses Vorteil wird jedoch von den anziehenden Rohstoffpreise wieder entzogen. Dass die EU Banken zum Boden gehen werden ist für jeden klar. Die Größe der chinesischen Institute spielt keine Rolle-Die EU Finanzhäuser machten bis 2010 die HÄLFTE der globalen Billanzsumme aus und vergaben 50% der Kredite auf der ganzen Welt. Dass die Börse in Amerika besser abgeschnitten hat als die Börsen in Europa hat auch einen kleinen aber feinen Grund-die FED druckt Geld und drückt die Zinsen für US-Staatspappiere, damit Amerika sich noch finanzieren kann. Das Geld der Privatinvestoren, welche nicht mehr in Staatsanleihen anlegen, fliesst in Unternehmensanleihen und die Aktienkurse der US Unternehmen. Dieser Artikel ist so unterirdisch in seiner Analyse, dass es an Peinlichkeit nicht zu überbieten ist.

  • Klasse kommentiert, Punktlandung.

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